Nun war‘s das endgültig mit der Saison für die Veolia Towers Hamburg. Am letzten Spieltag vergeigten die Türme auch das zweite Nord-Ost-Derby binnen
Nun war‘s das endgültig mit der Saison für die Veolia Towers Hamburg. Am letzten Spieltag vergeigten die Türme auch das zweite Nord-Ost-Derby binnen weniger Wochen.
Gegen die Rostock Seawolves verlor das Team von Coach Benka Barloschky deutlich mit 103:71 . Auch wenn es tabellarisch vermeintlich um nichts mehr ging, wollte man mit allen Mitteln vermeiden, die Saison wieder einmal mit einer Niederlagenserie zu beenden. Noch vor wenigen Wochen war die Stimmung bei den Towers bestens. In der Verlängerung gewannen sie das , und waren damit nach der verkorksten ersten Saisonhälfte tatsächlich auf Kurs Play-ins.
Diese unverhoffte Chance verspielten die Wilhelmsburger jedoch mit den folgenden Niederlagen gegen Ulm und Bamberg. Für Rostock ging es hingegen noch um die Postseason. Mit einem Sieg konnten sie die Play-ins klarmachen. Und das merkte man ihnen früh an.
Deutlich besser starteten sie in die Partie und zogen schnell davon. Nach dem ersten Viertel liefen die Türme bereits 14 Punkten Rückstand hinterher . , kündigte Towers-Boss Marvin Willoughby noch vor der Partie an. Dass das nicht gelingen würde, zeichnete sich über die gesamte Spieldauer ab.
Zu keinem Zeitpunkt kamen die Türme noch mal in die Nähe der Gastgeber, die ihre Führung über die gesamten 40 Minuten kein einziges Mal aus der Hand gaben. Towers-Topscorer wurde LJ Thorpe mit 13 Punkten. Während sich die Towers mit vier sieglosen Spielen aus der Saison verabschiedeten, sicherten sich die Rostocker damit ihr Ticket für die Play-ins. Eigentlich wollten es die Towers verhindern, es wie im letzten Jahr zu machen und mit einer solchen Niederlagenserie aus der Saison zu gehen.
„Das war natürlich eine Klatsche“, zog Willoughby nach dem Spiel sein Fazit am Dyn-Mikrofon. „Andererseits muss man vielleicht ein bisschen Verständnis haben für unsere Jungs nach dieser Saison“, dennoch „erwarte ich schon, dass man ein bisschen mehr dagegen hält. Es war schon schade, dass das Spiel, auch für die mitgereisten Fans, jetzt so ausgegangen ist für uns.
“ „Ich hätte mir von meiner Mannschaft einen größeren Fight gewünscht, vor allem wegen des Supports von den Rängen. Das hat mich beeindruckt“, würdigte Barloschky die Unterstützung der rund 60 Towers-Fans vor Ort.
„So viele Fans sind mitgereist und haben uns unterstützt. Diese Fans hätten es heute verdient gehabt, dass wir mehr dagegen halten und einen besseren Fight abliefern.
“Während die Saison für Rostock nun weiterläuft, endet sie für die Towers am Sonntagabend endgültig. „Vielleicht ist es unsere schwerste Saison bis jetzt gewesen“, so Willoughby. Unklar ist nach wie vor, wie es für sie jetzt weitergeht. „In der Konstellation wird diese Mannschaft nie wieder zusammenspielen“,
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