Amerika war in Deutschland schon mal populärer als derzeit. Dennoch geht Heiner Lauterbach bald mit einem literarisch-musikalischen Programm zu den USA auf Deutschland-Tournee.
Amerika war in Deutschland schon mal populärer als derzeit. Dennoch geht Heiner Lauterbach bald mit einem literarisch-musikalischen Programm zu den USA auf Deutschland-Tournee. Heiner Lauterbach glaubt an die Selbstheilungskräfte der amerikanischen Demokratie.
„Die USA haben schon viele Krisen durchgestanden, denken wir nur an den amerikanischen Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert, die Kommunistenverfolgung während der McCarthy-Ära in den 50er Jahren oder den Vietnam-Krieg“, sagte Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur in Köln.
„Donald Trump hat nur noch zwei Jahre, und die werden die Amerikaner auch noch überstehen. “Trump sei natürlich eine bizarre und destruktive Erscheinung, allerdings hätten Deutsche keinen Grund, auf Amerika herabzublicken. „Ich mache mir im Moment mehr Sorgen um Deutschland als um Amerika“, sagte „Amerika bleibt ein unendlich faszinierendes und vielschichtiges Land. Und alles, was dort passiert, bekommen wir hier in Deutschland früher oder später zu spüren.
“Heiner Lauterbach wäre ohne Hollywood nicht Schauspieler geworden Im Februar und März geht der Schauspieler und Synchronsprecher mit einem literarisch-musikalischen Programm zum Thema USA auf Deutschland-Tournee. Unter dem Titel „Like a Hobo“ setzt er sich mit der literarischen DNA des Landes auseinander und rezitiert seine großen Erzähler, darunter Mark Twain, John Steinbeck, William Faulkner und Truman Capote. Musikalisch begleitet wird er vom Cologne Blues Club.
„Ich habe immer eine große Affinität zu Amerika gehabt – meine Kindheit und Jugend waren geprägt von amerikanischer Musik, von amerikanischen Filmen und Büchern“, erzählte Lauterbach. „Ich glaube, ohne die damaligen Hollywood-Filme mit Stars wie John Wayne oder Richard Widmark wäre ich gar nicht zur Schauspielerei gekommen. Alle blickten damals nach Amerika. Und davon wollen wir in unserem Programm etwas rüberbringen.
“ Dabei gehe es nicht um ein Hochglanz-Bild der USA, im Gegenteil: „Die großen amerikanischen Schriftsteller haben das Land ja immer mit all seinen Brüchen und Problemen schonungslos beschrieben und ihm den Spiegel vorgehalten. Und vieles davon - Armut, Rassismus, Spaltung - ist heute noch sehr aktuell“, sagt
Rubbel die nächste Story frei
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Global Challenges: In der neuen Weltordnung fehlt Deutschland, was Kanada schon hatKanadier glauben an den Einfluss von Mittelmächten. Ottawa gelingt es offenbar besser als Berlin, der Bevölkerung Selbstvertrauen zu vermitteln, meint Sicherheitsexpertin Sophie Eisentraut.
Weiterlesen »
Heiner Lauterbach glaubt an amerikanische DemokratieAmerika war in Deutschland schon mal populärer als derzeit. Dennoch geht Heiner Lauterbach bald mit einem literarisch-musikalischen Programm zu den USA auf Deutschland-Tournee. Warum gerade jetzt?
Weiterlesen »
Heiner Lauterbach: „Mache mir im Moment mehr Sorgen um Deutschland als um Amerika“Das Image der USA hat in Deutschland zuletzt gelitten. Heiner Lauterbach will sich davon jedoch nicht leiten lassen. Mit einem literarisch-musikalischen Programm über die Vereinigten Staaten geht er bald auf Deutschland-Tournee.
Weiterlesen »
Heiner Lauterbach geht mit USA-Themen-Tournee auf Deutschland-TourDer Schauspieler Heiner Lauterbach plant für Februar und März eine literarisch-musikalische Deutschland-Tournee mit dem Titel Like a Hobo. Dabei setzt er sich mit der literarischen DNA der USA auseinander, rezitiert Autoren wie Mark Twain und John Steinbeck und äußert sich optimistisch zur Widerstandskraft der amerikanischen Demokratie trotz der Trump-Ära.
Weiterlesen »
