Gesundheitssystem kollabiert: 'Helft mir, das Leben meiner Mutter zu retten': Das Drama armer Venezolaner in der Coronakrise
Weil es in dem von Inflation und Sanktionen geplagten Land zu wenig Krankenhausbetten gibt, pflegt Rodríguez ihre Verwandten zu Hause. Allein die Kosten für Medikamente schlagen mit 300 Dollar pro Tag zu Buche. Rodriguez verpfändete ihr Auto, was aber nicht reichte.
Ein Bett in einem staatlichen Krankenhaus zu finden, wird von Tag zu Tag schwieriger, und die Kosten für Privatkliniken reichen von 1000 bis 3000 Dollar am Tag – unbezahlbar für die meisten Menschen. Sie weichen aus aufs Internet: Auf GoFundMe finden sich mehr als 2300 Aufrufe für alle Arten von Unterstützung, hauptsächlich für Medikamente und Sauerstoffflaschen.
"Helft mir, das Leben meiner Mutter zu retten", heißt es in einem Spendenaufruf. "Helft meiner Großmutter, Covid-19 zu überstehen", in einem anderen. “Ich weiß, dass niemand genug Geld hat", schreibt ihrerseits Rodríguez. "Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mit einer Spende helfen könntet, egal wie klein."
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