Nach einer erfolgreichen Razzia gegen die 'Hells Angels' mit 2000 Polizisten und beschlagnahmten Vermögenswerten in Millionenhöhe ruft der Duisburger Polizeipräsident Opfer und Zeugen zur Mitarbeit auf. Die Ermittler hoffen insbesondere auf Aussagen aus dem Duisburger Nordbezirk, wo die Rocker stark vertreten waren.
Der Kampf gegen die Rockerbande „ Hells Angels “ geht weiter. Einen Tag, nachdem 2000 Polizisten in vier Ländern 140 Objekte durchsucht und Vermögenswerte in Millionenhöhe beschlagnahmt haben, appelliert Duisburg s Polizeipräsident Alexander Dierselhuis an die Opfer der Rocker.
Sie sollen als Zeugen aussagen. Dierselhuis versprach ihnen Schutz.
„Die Zeit der Angst ist vorbei! Wir werden sie schützen, wenn sie Opfer waren oder als Zeuge etwas sagen können“, sagte er auf einer Pressekonferenz amBesonders im Duisburger Norden sollen die Rocker über Jahre ihre Macht ausgebaut haben. Bürger und Geschäftsleute hätten nach der Schießerei am Hamborner Altmarkt berichtet, dass sie nichts ohne Genehmigung dermachen könnten. Viele hätten Schutzgeld zahlen müssen.
Doch aus Angst habe kaum jemand konkret ausgesagt. Dierselhuis: „Alle hatten Angst, auch vor Verrätern in unseren Reihen.
“ Nach BILD-Informationen standen bei der Razzia auch mindestens einNRW-Innenminister Herbert Reul beschrieb das mutmaßliche Netzwerk so: „Die einen sorgen für Angst und schüchtern ein mit Gewalt und Drohungen, die anderen waschen in Anzug und Krawatte im Büro das kriminell erworbene Geld. “ Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem 16 Luxusautos, Immobilien, Konten, Tresore, Bargeld, Luxusuhren, zwei Motorräder und teure Kleidung. Dazu kamen fünf Schusswaffen, 16 weitere Waffen und 600 Europaletten mit gefälschten Markenprodukten. Jetzt ist sich die
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