Auf Plakaten in Neukölln wird gegen Israel gehetzt. Der Bezirk schreitet ein. Israels Botschafter Prosor spricht von einer Schande.
Unbekannte haben in Berlin-Neukölln antisemitische Plakate aufgehängt - nun ermittelt die Polizei wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung. Der für politische Taten zuständige Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, teilte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft erstattete nach eigenen Angaben Anzeige wegen Terrorunterstützung. Sie fordert ein Vereinsverbot für das palästinensische Netzwerk Samidoun.
Dem Bezirksamt lagen nach eigenen Angaben außerdem Fotos von weiteren Plakaten vor. „Wir haben den arabischen Text übersetzen lassen, um den Inhalt zu prüfen. Es werden Raketenangriffe auf Israel gutgeheißen, und es ist zum Beispiel die Rede von Rache für einen palästinensischen Märtyrer“, sagte der Sprecher.
Bezirksbürgermeister Martin Hikel sagte der „B.Z.“, solche Propaganda habe auf Neuköllns Straßen nichts zu suchen. „Die antisemitische Hetze von Samidoun schürt Hass und gefährdet den sozialen Frieden in Neukölln.“
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