Bis 2045 soll Stahl aus dem Saarland klimaneutral sein. 3,5 Milliarden Euro sollen dafür investiert werden. Auf einer Pressekonferenz wurden die Beschlüsse am Freitag vorgestellt. So reagiert die Politik. Saarland Stahl Saarbrücken Transformation
-Ausstoß produzieren – bereits bis 2030 sollen dafür die wichtigsten Anlagen in Völklingen und Dillingen stehen. Seit diesem Freitag ist klar: Der Fahrplan für das Jahrhundertprojekt ist beschlossen.
Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SHS, Saarstahl und Dillinger, nannte den Beschluss zu den Investitionen bei der Pressekonferenz „epochal“. Das Projekt „Grüner Stahl“ an der Saar sei nicht „risikolos“, aber „alternativlos“. Für die IG Metall sei die Entscheidung für die Produktion von grünem Stahl im Saarland nach langer Analyse die einzige richtige Entscheidung.
Ministerpräsidentin Rehlinger sprach bei der Pressekonferenz von einem „guten Tag für alle Saarländer und Saarländerinnen“ und einem „historischen Tag für dieses Land“ und einem „wichtigen Tag für den Industriestandort Deutschland.“ „Der Umbau der Stahlindustrie ist ein Meilenstein für den Schutz der Arbeitsplätze und des Klimas“, so die Ministerpräsidentin weiter.
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