Die Pläne von Jens Holzhauer gehen bereits über das IDM-Finale auf dem Hockenheimring hinaus. Elektronik für Jan Halbichs Honda Fireblade lässt noch auf sich warten. Doch es gibt genug zu tun.
Bevor es ans konkrete Umsetzen von möglichen 2018er-Plänen geht, wird im Team Holzhauer Racing Promotion erst noch mal an diesem Wochenende beim Finale der IDM richtig rangeklotzt. Auch wenn Superbike-Pilot Jan Halbich noch ohne frische Elektronik an seiner Fireblade auskommen muss. Der Tscheche wird es verkraften. Denn auch ohne Kit-Elektronik geigt er immer öfters in der Spitzengruppe mit. In Sachen Tabelle ist für Halbich nicht mehr wirklich viel zu holen.
«Wir wollten eventuell in Hockenheim mit der neuen Kit-Elektronik fahren», erklärt Teamchef Jens Holzhauer. «Doch daraus wird nichts. In den Tagen vor der Abfahrt nach Hockenheim war noch nichts in der Post. Daher war es dann eh alles zu knapp.» Zwei Wochen Zeit hätte es gekostet, die neue Elektronik einzubauen, auf den Prüfstand zu gehen und erste Kilometer auf der Strecke im Vorfeld von Hockenheim zu testen.
«Honda war wirklich sehr bemüht», versichert Holzhauer. «Wir hätten die neue Elektronik aus England bekommen. Das Endurance-Team war ja nach dem WM-Lauf in Le Castellet fertig damit.» Jan Halbich war als vierter Mann im Langstrecken-WM Team zu seinem ersten WM-Einsatz gekommen und er konnte seine Kollegen unterstützen, die am Ende des Bol d’Or auf Platz 3 gelandet waren.
Bei der Gelegenheit und wenn man eh schon dabei ist, wird Holzhauer auch für seine eigene Rennsport-Abteilung ein WM-Bike aufbauen. «Wir haben auch Geldgeber an der Hand, die einen privaten Einsatz in der Superbike-WM 2018 mitfinanzieren würden. Ausserdem zeigt sich der WM-Vermarkter Dorna sehr kooperativ und ist an neuen Teams interessiert.»
Neben den WM-Einsätzen auf eigene Kappe wird Holzhauer auch beim Ausbau der Honda-Kunden-Aktivitäten und dem Club-Sport mitziehen und dem Image der Honda-Fireblade positive Aspekte hinzufügen. «Unsere Botschaft ist klar», formuliert er. «Wir wollen den Leuten Honda wieder näher bringen. Das Motorrad ist eindeutig besser als es derzeit rüberkommt.» Beweise werden, wenn alles glatt läuft, im kommenden Jahr folgen.
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