In den letzten Jahren hatten Anleger bei der Adobe-Aktie nichts zu lachen. Mit der Rückeroberung des Tiefs aus dem Jahr 2022 begann zwar eine kurze Aufwärtsphase. Doch schon nach den Quartalszahlen Mitte September stieg der Abwärtsdruck auf den Titel erneut an. Dennoch läuft seit dieser Woche eine Konterchance.
Software-Aktien, insbesondere wenn sie auf Video- und Bildbearbeitung spezialisiert sind, sind aufgrund des Aufstiegs der KI-Modelle von der Börse lange Zeit fallen gelassen worden wie die sprichwörtlichen "heißen Kartoffeln".
Zuletzt gab es im Software-Sektor aber eine gewisse Kursrenaissance, die die Anteile von Adobe zum Teil miterfasste: Zwar bildete sich im Juni ein neues Achtjahrestief bei 190,12 USD aus, doch schon nach der Rückeroberung der mittelfristigen Unterstützung bei 204,95 USD machte die Aktie in einem steilen Aufwärtstrendkanal Boden gut. Diese dynamische Erholung erreichte zügig die Hochs aus dem Juni bei 262,30 USD und den Widerstand aus dem März bei 285,36 USD. Beide Barrieren konnten im August temporär überschritten werden.
Damals wurde sogar die übergeordnete Abwärtstrendlinie kurz überrannt. Die Euphorie dauerte allerdings nicht lange an, denn schon nach einem Hoch bei 294,53 USD bröckelte der Kurs der Adobe-Aktie erneut und setzte im SeptemberDie Aktie aus dem Dow Jones Index hat ihre steile Korrekturphase nach dem imposanten neuen Allzeithoch jenseits der 1.000-USD-Marke in den letzten Wochen seitwärts korrigiert. Im Verlauf dieser Konsolidierung wurde ein potenzielles Trendwendemuster ausgebildet, das kurz vor seiner Auflösung steht.
Mit einer Performance von über 2.600 % seit dem Vorjahrestief war die Aktie einer der absoluten Highflyer des vergangenen Jahres. Nach dem neuen Allzeithoch dominierte eine scharfe Korrektur, die im Juli in einen zähen Seitwärtsmarkt mündete. Die Zahlen vom Speicherchip-Kollegen Micron könnten für neuen Schwung sorgen.
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