Mit Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad trat Tripwire Interactive 2011 bewusst gegen den damaligen Trend zu immer zugänglicheren Militär-Shootern an. Wir trafen vor 15 Jahren auf einen fordernden Mehrspieler-Titel mit starker Atmosphäre – und auf eine technische Umsetzung, die noch viel Arbeit...
Wir trafen vor 15 Jahren auf einen fordernden Mehrspieler-Titel mit starker AtmosphäreDanke für den Rückblick und wiederbeleben der "Im Test vor 15 Jahren" Rubrik! Auch wenn es keine Hardware ist.
Soll nicht schlecht sein. Danke nochmals! Schade, dass es da nie einen dritten Teil gegeben hat und 83 enttäuschend war. Aber es bleibt noch die Hoffnung auf Black OrchestraSo ein gelungenes Spiel.
Der absolute Hammer. Sowohl Teil 1 als auch 2. Meiner Meinung nach sind die inoffiziellen Nachfolger „Post Scriptum“ und „Hell Let Loose”. Das waren die Spiele bei denen ich mich nach Red Orchestra wieder ähnlich gefühlt habe.
Leider ist Squad 44 nur zu bestimmten Uhrzeiten spielbar aufgrund der kleinen Playerbase. Schade, dass damals nicht soviele mitgespielt haben und mit BF3 gerade ein sehr starker Konkurrent zeitgleich rauskam.
Das Spiel hatte eine hervorragende Immersion, vor allem in den Panzern. Der Ladeschütze hatte zB eine richtige Nachladeanimation, mit dem man ihm im Panzer dabei zusehen konnte. Auch fuhren sich die Panzer realer und nicht so arcadeartig wie bei BF. Es floppt immer öfter, weil die Entwicklung in Zwangsjacken gesteckt wird - und aufgrund des Marketing, welches mehr verspricht, als das Spiel später liefern kann.
Hat man zuletzt bei BF6 gesehen - viel Boom und Peng, aber Gunplay erfordert ZERO Skill, die Maps sind zu 90% mit Spots zu nah aneinander gebaut, damit es ständig "Action" gibt und Casuals nicht weit laufen müssen. EA/DICE haben sogar Manieren der COD Studios übernommen: patche einen Bug, damit er eine Season später wieder drin ist. Bringe Patches, die mehr neue Bugs bringen, als sie bekannte entfernen/fixen Ja früher war alles besser.
Medal of Honor war gut, bis es typisch EA wurde. COD war "gut", bis es Shareholder Value wurde. Etc.pp. Naja ich denke das Spiel hatte andere Zielgruppen, RO ist ein „Hardcore“ Shooter, ein Treffer reicht fürs potenzielle ableben und BF ist halt ein Casual Shooter.
Jemand der RO gespielt hat, hat wahrscheinlich auch BF gespielt, aber nicht umgekehrt. Hab das damals 2011 vorbestellt, war noch kurz vor Beginn meines Studiums im Wintersemester, und schon die Beta gezockt. War definitiv einer meiner Favoriten unter den Shootern. Den Kampagnenmodus fand ich spannend, wenn man auch natürlich lange brauchte, wenn man komplett teilnehmen wollte 😁 Aber ja, es hatte seinen eigenen Charme der auch von keinem anderen Spiel so getroffen wird finde ich.
Hell Let Loose kommt RO1 noch sehr nahe wahrscheinlich, aber ist nicht ganz so wie RO2. Und ja wie schon jemand schrieb, schade dass '83 so absolut gefloppt ist, da es als spiritueller Nachfolger im Kalter Krieg Setting die Reihe fortführen wollte. Mittlerweile sogar auch nicht mal mehr erwerbbar zur Zeit. Red Orchestra 2 basierte auf der Unreal Engine 3 und sah schon 2011 nur durchschnittlich aus.
Das allein wäre kein großes Problem gewesen, doch die gebotene Grafik stand in keinem guten Verhältnis zur Performance. Auf dem damaligen Testsystem mit Phenom II X6 1075T und Radeon HD 5870 schwankte die Bildrate bei 1.680 × 1.050 Pixeln und sehr hohen Details je nach Szene zwischen rund 30 und mehr als 100 FPS. Die Grenze zum Rollenspiel wird da halt schon arg angekratzt. Ich hab halt auch keine Lust, Magazine mit Patronen zu füllen oder halbleere Magazine wieder aufzufüllen. Oder meine Waffe nach einem längeren Gefecht zu reinigen. Oder das meine Langwaffe beschädigt wird, wenn ich mich auf den Boden werfe oder gegen irgendwas gegenlaufe.
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