Die Berliner legen sich nun fest: In der ganzen Stadt kann man sich permanenten Schmuck an seine Körperteile löten lassen. Das Ende der Unverbindlichkeit? NeuInBerlin
Berlin ist ja bekanntlich die Stadt der flüchtigen Unverbindlichkeit: Keiner möchte sich festlegen, nicht auf Termine und nicht auf Beziehungen.. Ein neuer Trend steht dem vollkommen entgegen: Man lötet sich nun permanenten Schmuck an den Körper, den man nicht einfach abnehmen kann, weil er keinen Verschluss hat.
Entstanden ist diese neue Art, sich zu schmücken, in Amerika und hat sich zunächst – möchte man Social Media glauben – in Frankreich verbreitet. Nun ist sie aber auch in Berlin angekommen. Man kann sich an verschiedenen Orten der Stadt ein Kettchen an Arme oder Beine anbringen lassen, etwa im Shoppingcenter Alexa.
Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen. Es geht aber auch persönlicher und kleiner: etwa bei Antonia Anastasiadi in Neukölln. Die gebürtige Griechin eröffnete 2021 in der Kienitzer Straße 97 ihren gemütlichen Laden „Sisters“. Hier verkauft sie eigentlich Porzellan, Kerzen, T-Shirts und Schmuck aus Zypern. Die Insel ist der mythenumworbene Ort, an dem Aphrodite, die Göttin der Liebe, Schönheit und sinnlichen Begierde an Land ging.
Was aber hat es mit dem Trend auf sich? Warum lässt man sich auf unbestimmte, oder wie von Sisters versprochen, unendliche Zeit Schmuck anlegen? Zugegeben: Die Kettchen sind zierlich, das Design zurückhaltend. Es passt also durchaus zu jedem Stil, in dem man Alltag oder auch mal feierlichere Angelegenheiten bestreitet.
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