Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

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Erster Unfall beim Indy-500-Fahrbetrieb 2026: Rossi, O'Ward, Grosjean crashen am Montag - Mick Schumacher rückt in Startaufstellung eine Position nach vorn

Erster Unfall beim Indy-500-Fahrbetrieb 2026: Rossi, O'Ward, Grosjean crashen am Montag - Mick Schumacher rückt in Startaufstellung eine Position nach vorn - Nach fünf Tagen absolut reibungslosem Fahrbetrieb in Vorbereitung auf das Indy 500 hat es im Montagstraining den ersten Zwischenfall in Form eines Unfalls gegeben.

Knapp eine halbe Stunde nach Beginn des Trainings gab es einen Crash, der von einem der drei Piloten ausgelöst wurde, die sich tags zuvor im Qualifying für die erste Startreihe qualifiziert haben. Alexander Rossi nämlich verlor ausgangs Turn 2 seinen Boliden mit Übersteuern aus der Kontrolle und krachte mit dem Heck voran in die Streckenbegrenzung. Der nachfolgende Patricio"Pato" O'Ward konnte nicht ausweichen und krachte nach einem Dreher seinerseits rückwärts ins Auto von Rossi.

Außerdem war Romain Grosjean verwickelt, der sich im Bemühen auszuweichen in die Streckenbegrenzung drehte. Alle drei Piloten entstiegen ihren Fahrzeugen aus eigener Kraft. Für den Fall, dass ins Ersatzauto gewechselt werden muss, was mindestens im Falle von Rossi zu erwarten ist, dürfen die im Qualifying herausgefahrenen Startpositionen behalten werden.

Rossi würde am kommenden Sonntag also auch im Ersatzauto aus der ersten Startreihe losfahren und müsste nicht - wie es etwa in der NASCAR in solchen Fällen vorgeschrieben ist - vom Ende des Feldes starten. Über die volle geplante Dauer von zwei Stunden ging das Montagstraining übrigens nicht, was aber nicht am Unfall lag. In unmittelbarer Nähe des Indianapolis Motor Speedway begann es nach etwa der Hälfte der geplanten Session-Dauer zu gewittern, was eine Evakuierung der Tribünen erforderte.

Und auch der ohnehin vorhergesagte Regen ist kurz danach eingetroffen, weshalb an Fahrbetrieb nicht mehr zu denken war. Die Folge: Die Session wurde nach gut einer Stunde abgebrochen und für beendet erklärt. Bis dahin gab es intensives Pulkfahren mit allen 33 Teilnehmern. Das Montagstraining war das vorletzte Freie Training, bevor das 500-Meilen-Rennen am Sonntag gestartet wird. Nachdem in diesem weniger als geplant gefahren werden konnte, verbleibt bis zum Rennen jetzt nur noch das zweistündige Abschlusstraining am Freitag, dem sogenannten"Carb-Day" mit einem im Pulk gefahrenen Bestwert von 226,198 Meilen pro Stunde auf eine Runde gerechnet. Das Format der vier fliegenden Runden am Stück hat mit dem am Sonntag abgeschlossenen Qualifying traditionell ausgedient.

Gleiches gilt für den erhöhten Ladedruck der Turbomotoren von Chevrolet und Honda. Seit dem Montagstraining liegen nun wieder die standardmä0igen 1,3 bar Ladedruck an. Die Top 5 im Klassement des Montagstrainings bildeten hinter dem Tagesschnellsten Josef Newgarden außerdem Takuma Sato , Dennis Hauger , Ryan Hunter-Reay und Marcus Ericsson . Indes klassierte sich nach 37 zurückgelegten Runden mit einer persönlich besten Runde mit 220,273 Meilen pro Stunde auf der 30.

Position.gingen am Sonntag über die Bühne, weil am Samstag aufgrund von Dauerregen gar nicht gefahren werden konnte. Allerdings hat es im Nachgang zwei Strafen beziehungsweise Disqualifikationen gegeben, weshalb seitens Sowohl Caio Collet als auch Jack Harvey wurden am Sonntagabend, mehre Stunden nach Abschluss des Qualifyings, die Zeiten gestrichen. Beide wurden nachträglich vom Qualifying disqualifiziert und werden in der Startaufstellung für das 110. Indy 500 ans Ende des 33-köpfigen Feldes gesetzt.

Am Rennen teilnehmen dürfen sie trotzdem. Grund für die Strafen sind Unregelmäßigkeiten an den Autos, die bei der Technischen Inspektion nach dem Qualifying festgestellt wurden. Es handelt sich in beiden Fällen um unerlaubte Anpassungen an der Verkleidung des Energie-Management-Systems , das im Bereich der Hinterradaufhängung sitzt. Aus exakt diesem Grund wurden 2025 die Andretti-Piloten Marcus Ericsson und Kyle Kirkwood nach dem Indy 500 disqualifiziert.

Ericsson verlor damals den im Rennen erzielten zweiten Platz, Kirkwood den sechsten Platz. Diesmal betreffen die zwei ausgesprochenen Strafen das Qualifying. Caio Collet, einer von drei Rookies in Reihen der IndyCar-Stammpiloten 2026, hatte am Sonntag eigentlich den Einzug ins Top-12-Shootout geschafft und dort Startplatz 10 für sein erstes Indy 500 herausgefahren. Jack Harvey, einer der Teilzeitstarter im Feld, hatte sich eigentlich für Startplatz 29 qualifiziert.

Nun aber werden sie auf Startplatz 32 respektive 33 versetzt.in sein erstes Indy 500 gehen. In puncto Startreihe bedeutet das, dass SchumacherDie neunte von elf Startreihen wird sich Schumacher beim Rennstart vom Sonntag um 12:45 Uhr Ortszeit teilen mit Kyle Kirkwood , dem Tabellenzweiten der aktuellen

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