Insidious 6: Brief von Lin Shaye rettete Kinostart

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Insidious 6: Brief von Lin Shaye rettete Kinostart
Insidious 6, Lin Shaye, Tom Rothman

Lin Shaye verhinderte mit einem Brief an Sony-CEO Tom Rothman, dass Insidious 6 nicht erscheint. Der Horrorfilm läuft nun im Kino.

Der Horrorfilm Insidious 6 wäre beinahe nicht in die Kinos gekommen. Die Fortsetzung der legendären Reihe sollte zunächst nicht veröffentlicht werden, doch ein Brief der Schauspielerin Lin Shaye an Sony-CEO Tom Rothman änderte alles. Der Film läuft inzwischen in den deutschen Kinos und verspricht jede Menge Grusel-Action auf der großen Leinwand.

Hintergrund der Insidious-Reihe

Die Insidious-Reihe startete im Jahr 2010 und wurde schnell zu einem riesigen Erfolg. Sie gilt in der Film-Bubble längst als legendäres Horror-Meisterwerk. Die Macher James Wan und Leigh Whannel sind für die Reihe verantwortlich. Trotz des großen Erfolgs hätte die Reihe mit dem sechsten Teil beinahe ein frühzeitiges Ende gefunden.

Der neue Film mit dem Titel Insidious: Out of the Further bringt die Geschichte um die Hellseherin Elise Rainer zurück. Lin Shaye spielt diese Rolle seit dem ersten Film. Im Mittelpunkt steht auch Gemma, eine Frau, die mit ihrer Tochter in ihr Elternhaus zurückkehrt. Dort entdeckt sie, dass sie eine beeindruckende und zugleich erschreckende Gabe besitzt: Sie kann astral reisen und dabei Objekte – darunter auch Dämonen – durch verschiedene Dimensionen transportieren.

Lin Shayes Einsatz für den Film

Als bösartige Kräfte erkennen, dass Gemma ihnen die Tür zur realen Welt dauerhaft öffnen kann, kehren sie zurück und suchen die Familie heim. Hellseherin Elise Rainer muss erneut eingreifen. Doch hinter den Kulissen wäre es fast nie so weit gekommen. Der Film wurde nach einer Änderung aus dem Veröffentlichungsprogramm von Sony gestrichen. Lin Shaye wollte das Projekt jedoch unbedingt ins Kino bringen.

Die 82-jährige Schauspielerin erfuhr von den News und dachte sich laut eigener Aussage: Scheiß drauf. Kurzerhand schrieb sie einen Brief an Tom Rothman, den CEO der Sony Pictures Motion Group. Rothman hatte sie bereits während der Dreharbeiten zum 1998 erschienenen Film kennengelernt. In ihrem Brief bat sie ihn eindringlich darum, Insidious: Out of the Further zu veröffentlichen. Und das mit Erfolg: Der Sony-Chef gab letztlich doch grünes Licht.

Reaktionen und Bedeutung für die Schauspielerin

Rückblickend zeigt sich die Schauspielerin sichtlich überrascht über das, was sie mit nur einem einzigen Brief bewerkstelligen konnte. Ich bekomme Gänsehaut, weil ich mich selbst nicht als einflussreiche Persönlichkeit sehe, betont sie gegenüber dem Branchenmagazin. Viele Fans aus der Horror-Gemeinde dürften ihr hinsichtlich dessen widersprechen. Schließlich gehört Lin Shaye bereits seit dem ersten Film, der 2010 erschien, zum festen Cast von Insidious.

Trotzdem zeigt sie sich auch in Hinblick auf die Veröffentlichung des sechsten Teils besonders bodenständig. Ich habe diesen Film ja nicht im Alleingang realisiert, aber ich habe meine Stimme erhoben. Und ich finde, man darf niemals aufhören, seine Stimme zu erheben, so Shaye weiter. Für sie markierte ihr erster Auftritt in der beliebten Horror-Reihe damals einen sowohl beruflichen als auch persönlichen Wendepunkt. Nach über fünf Jahren in der Filmbranche soll das Franchise neuen Wind in ihre Karriere gebracht haben. Ich bin so glücklich wie nie zuvor, erklärt die Schauspielerin dazu.

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