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Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando teilt mit, dass es seit dem 13. April 58 Handelsschiffe umgeleitet und vier außer Gefecht gesetzt habe, um zu verhindern, dass die Schiffe iranische Häfen anlaufen oder verlassen.
"Die Seeblockade der USA gegen den Iran wird weiterhin konsequent durchgesetzt", erklärt Centcom auf der Plattform X.für ein Ende des Kriegs scheint der Iran weiter schuldig zu bleiben - zumindest wird dazu öffentlich nichts bekannt. US-Präsident Donald Trump und seine Regierung waren eigenen Worten zufolge davon ausgegangen, bis Freitag eine Antwort zu bekommen. Irans Regierung hatte vor wenigen Tagen mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA. Dabei handelt es sich um eine 14 Punkte umfassende Absichtserklärung.
Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" hat Israel in einem abgelegenen Teil der irakischen Wüste einen geheimen Militärstützpunkt errichtet, um einen Luftangriff im Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen, darunter hochrangige US-Beamte, teilen dem WSJ mit, dass die israelischen Streitkräfte den Stützpunkt kurz vor Kriegsbeginn im Februar errichtet hatten.
Er beherbergte Spezialeinheiten der Luftwaffe und diente als Logistikzentrum. IDF-Truppen waren dort stationiert, falls Piloten über feindlichem Gebiet abgeschossen würden. Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens neun Menschen getötet worden. Unter den Opfern sei ein Mädchen, teilt das Ministerium mit.
Bei Angriffen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz auf israelische Soldaten wurden nach Armeeangaben drei Reservisten verletzt. Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit drei Wochen eine Waffenruhe, die von der Hisbollah aber nicht anerkannt wird. Der Iran hat vor Attacken auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltungsangriffen auf US-Einrichtungen in der Region gedroht.
"Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen", erklären die iranischen Revolutionsgarden nach Angaben von Staatsmedien. Nach US-Vizepräsident JD Vance hat auch US-Außenminister Marco Rubio in Washington mit dem katarische Regierungschef Mohammed bin Abdelrahman Al-Thani Gespräche über die Lage in der Golfregion geführt.
Rubio habe mit Al-Thani die Bedrohungen und die Sicherheit in der Region erörtert, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. Der weiter schwelende Konflikt zwischen den USA und Iran sorgt bei vielen Deutschen für Verhaltensänderungen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Besonders verbreitet sind laut Vorabbericht der Funke-Zeitungen einfache Einsparungen im Alltag, bei der generellen Abkehr von fossilen Brennstoffen bleibt ein Großteil aber bisher noch zögerlich.
Den Ergebnissen zufolge geben gut zwei Drittel der Befragten an, aufgrund der gestiegenen Kosten bewusster mit Energie umzugehen. Davon vermeiden 56 Prozent den Stand-by-Betrieb technischer Geräte, 52 Prozent reduzieren gezielt ihren Stromverbrauch. 55 Prozent drehen die Heizung herunter, 47 Prozent sparen beim Warmwasser und auch beim Verkehr zeigt sich ein Effekt: 48 Prozent lassen laut der Befragung wegen hoher Spritpreise häufiger das Auto stehen. Die Bundesnetzagentur hat Kritik an angeblich zu niedrigen Gasspeicherfüllständen zurückgewiesen.
"Sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen, kann ich emotional verstehen", sagt Behördenchef Klaus Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland und ergänzt gleichzeitig: "Ökonomisch und auch physikalisch ist das aber nicht notwendig. " Müller verweist auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die schon im letzten Winter stark geholfen hätten. Gasspeicher seien immer noch wichtig, "aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig.
"Der Gesundheitszustand der iranischen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi bleibt nach Angaben ihres Ehemanns kritisch. Sie habe einen starken Blutdruckabfall auf 9 zu 4 erlitten, zudem falle ihr inzwischen selbst das Sprechen schwer, schreibt der in Paris lebende Taghi Rahmani auf der Plattform X. Das Ärzteteam könne sie laut Rahmani derzeit lediglich "provisorisch" mit Medikamenten stabilisieren. Ihr Zustand sei jedoch kritisch, sie benötige dringend eine umfassende medizinische Behandlung.
Die 54-Jährige liegt nach einem Herzinfarkt seit einer Woche auf der Intensivstation eines Krankenhauses in der nordwestiranischen Stadt Sandschan, wo sie auch inhaftiert ist. Rahmani und andere Familienmitglieder fordern seit Tagen, Mohammadi nach Teheran zu verlegen. Russland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagt Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg.
Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch hätten die USA plötzlich ihre Haltung verschärft. Der Kremlchef sagt, dass Russland bereits einmal im Jahr 2015 angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert habe. Teheran habe Russland vertraut - "und das nicht ohne Grund", betont Putin und bietet an, "diese Erfahrung zu wiederholen". Wladimir Putin sagt, er hoffe, dass der Iran-Konflikt so schnell wie möglich beendet werde.
Wenn dies nicht geschehe, werde die Welt den Preis dafür zahlen, mahnt der russische Präsident. Moskau befinde sich demnach in einer schwierigen Lage, da es gute Beziehungen sowohl zum Iran als auch zu den Golfstaaten unterhalte.
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