Im Gezerre um die Öffnung der Straße von Hormus hat Iran seine Bedingungen bekräftigt. In der Meerenge wurde erneut ein Öltanker beschossen.
Im Streit über die Öffnung der Straße von Hormus hat sich Iran erneut positioniert: Das Regime will die für Öltransporte wichtige Meerenge erst wieder öffnen, wenn sieben Bedingungen aus einem Interimsabkommen mit den USA vom Juni erfüllt sind.
Das sagte der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, nach Angaben der staatsnahen Nachrichtenagentur Nournews am Sonntag. »Die Amerikaner, die in den Medien etwas anderes behaupten, haben kürzlich über einen Vermittler Vorschläge unterbreitet. Sie müssen aber verstehen, dass die Zeit, in der sie den Prozess in die Länge gezogen und einseitige Forderungen diktiert haben, vorbei ist«, wurde Ghalibaf zitiert. »Die Straße von Hormus wird erst dann geöffnet, wenn unsere sieben Bedingungen, die auf dem Islamabad-Memorandum basieren, erfüllt sind.
« Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman steht im Mittelpunkt des Konflikts zwischen den USA und Iran. Sie ist enorm wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar hat Teheran die Meerenge weitgehend blockiert und greift dort regelmäßig Schiffe an. Die USA verhängten im Gegenzug eine Seeblockade iranischer Häfen.
Infolge der Blockaden sind die weltweiten Ölpreise stark gestiegen.geraten. Das Schiff sei auf der Backbordseite von einem unbekannten Projektil getroffen worden, berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt unter Berufung auf den Kapitän. Die Besatzung des Schiffes soll sich demnach in Sicherheit befinden.ungefähr wieder das Vorkriegsniveau erreicht. Einerseits wickeln nun die großen Rohölproduzenten ihre Lieferungen über Pipelines und alternative Häfen ab.
Anderseits hat sich die Transportmenge durch die Straße von Hormus stark erhöht. Grund dafür ist, dass die USA Tanker erfolgreich durch die Straße von Hormus eskortieren konnten. Iranische Lieferungen sind so gut wie zum Erliegen gekommen. In den USA sind zwei Mitglieder der iranischen Delegation ausgewiesen worden, die an der jüngsten Uno-Generalversammlung in New York teilgenommen hatten.
Die beiden Iraner hätten eine Aufforderung zum Verlassen des Landes ignoriert, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. Zwei Mitglieder der iranischen Delegation seien »lange nach Abschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen« in New York angetroffen worden, hieß es demnach. In der vergangenen Woche hatten sich Vertreter der USA und Irans am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York getroffen.
Wie das Nachrichtenportal »Axios« berichtete, reiste ein Mitglied der iranischen Delegation am Freitagabend ab, während das zweite Mitglied das Land am Samstagmorgen verließ. Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen.
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