Die Nachricht ist über mehrere Explosionen in Iran berichtet, die nahe der iranischen Hauptstadt Teheran und in der Pendlermetropole Karadsch stattgefunden haben. Weiter westlich von Karadsch wurden Kampfdrohnen gesichtet. Auch südlich von Teheran in Waramin gab es Explosionen. Iranische Streitkräfte attackieren US-Schiffe und Ziele in Golfstaaten Bahrain und Kuwait. US-Militär dementiert die Sperrung der Straße von Hormus. Israel und Iran loben sich gegenseitig für Angriffe. US-Präsident Trump spricht von einer 'geheimen Mission' und mehr als 100 Millionen Barrel Öl auf den freien Markt gelangt sind. Indien bestellt einen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein.
Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran kommt es in der Nacht zu mehreren schweren Explosionen . Der staatliche iranische Rundfunk meldet Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von Teheran entfernt liegt.
Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Auch südöstlich von Teheran in Waramin gab es Explosionen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Offiziell äußerten sich die Behörden nicht zur Ursache. In den sozialen Medien gibt es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte.
Irans Streitkräfte attackieren nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait. Ziel seien unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einer in Bahrain gewesen. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, heißt es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee.
Ziel seien Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot gewesen. Das US-Militär dementiert die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr.
"Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus", teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Es seien auch keine US-Kriegsschiffe in der Straße von Hormus getroffen worden. Kurz zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt.
Iranische Streitkräfte greifen ersten Berichten von staatlichen iranischen Medien zufolge US-Schiffe nahe der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen an. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtet von Zusammenstößen auf See zwischen iranischen und US-Einheiten.
Darüber hinaus gibt es Meldungen über mehrere Explosionen in der iranischen Hafenstadt Gorgan sowie in Bandar Abbas. In Bandar Abbas seien die Detonationen in der Nähe des Flughafens und eines Militärstützpunktes zu hören, meldet die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen eigenen Reporter. Der Sender Press TV berichtet, dass auch die Hafenstadt Bandar Sirik von feindlichen Projektilen getroffen worden sei.
Als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes sperrt das iranische Militär die Straße von Hormus nach eigenen Angaben komplett. Jedes Schiff, dass die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, heißt es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Iranischen Medien zufolge sollen bereits zwei Schiffe getroffen worden sein, die das Verbot missachtet und eine Durchfahrt durch die Meerenge versucht hätten.
Israels Kampf mit dem Iran ist nach Worten des israelischen Verteidigungsministers "noch lange nicht beendet". Bei einer Preisverleihung sagt Minister Israel Katz: "Wenn der Iran Israel angreift, wird er einen schweren Schlag erleiden, so wie wir es vor einigen Tagen getan haben.
" Die israelische Armee sei darauf vorbereitet, "mit großer Schlagkraft im Iran anzugreifen". Nach israelischen Angriffen auf Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz in Vororten von Beirut am Sonntag hatte der Iran erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Israel reagierte darauf mit mehreren Luftangriffen. Am Montag stoppten die Erzfeinde ihre gegenseitigen Angriffe vorerst wieder.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen.
"Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Iranische Medien hatten zuvor Explosionen an der Südküste des Landes gemeldet. Mehr als 200 Tanker und andere Handelsschiffe haben die Straße von Hormus angeblich mit Hilfe des US-Militärs passiert. US-Präsident Trump spricht auf Truth Social von einer "geheimen Mission", die er im vergangenen Monat angeordnet habe.
"Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Straße durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind", schreibt Trump. Genauere Angaben zur Unterstützung macht er nicht. Zuvor hatte der US-Präsident im Weißen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe.
Indien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Nähere Details bleiben zunächst offen.
Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass es Präzisionsmunition auf den Maschinenraum eines Öltankers im Golf von Oman abgefeuert und das Schiff damit manövrierunfähig gemacht habe. Zuvor habe die Besatzung US-Anweisungen keine Folge geleistet. Ob es sich um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nimmt, bleibt zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.
US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform "Truth Social", er habe im Mai das US-Militär angewiesen, Öl-Tanker und andere Handelsschiffe in einem geheimen Einsatz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen. Dadurch seien mehr als 100 Millionen Fass Öl und mehr als 200 Schiffe sicher durch die Straße gebracht worden. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren.
Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes "Settebello" sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump sagt vor Reportern, es werde noch heute weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran "sehr hart" treffen. Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke "ausgeschaltet" würden.
Trump sagt weiter, ein "Deal" mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen. Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.
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