Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Wie das israelische Militär mitteilt, wurde Dschamal Mussa, der Chef der Hamas-Sondereinheit für "besondere Sicherheitsoperationen" im Gazastreifen, über Nacht bei einem Angriff der israelischen Luftwaffe getötet.
Er soll 1993 einen Anschlag auf israelische Soldaten im Grenzgebiet verübt haben. In der Erklärung heißt es weiter, dass bei dem Angriff, der vom Nachrichtendienst der Armee und dem Sicherheitsdienst Shin Bet geleitet wurde, weitere Hamas-Kommandeure getötet wurden.Sicherheitskräfte nehmen laut "Times of Israel" 23 Personen in Ostjerusalem fest, die der Gewalt bei Protesten und der Unterstützung von Gewalt und Terror in sozialen Medien verdächtigt werden, so die Polizei. Medienberichten zufolge wird dabei auch die prominente palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi festgenommen, nachdem sie auf Instagram gepostet hatte, dass Palästinenser Siedler "abschlachten" und "euer Blut trinken" würden.vorübergehend festgehalten und bedroht worden . Der Vorfall wurde am Sonntagabend auf "tagesschau.de" und "BR24" geschildert: Korrespondent Jan-Christoph Kitzler sei mit einem palästinensischen Mitarbeiter sowie einer deutschen Mitarbeiterin auf dem Rückweg von einem Interview gewesen, als sie südlich der palästinensischen Stadt Hebron von israelischen Soldaten gestoppt worden seien. Demnach sollen die Soldaten sich gegenüber den Journalisten überaus aggressiv verhalten haben, mehrfach seien Waffen in das Teamfahrzeug gehalten worden. Der Bayerische Rundfunk, der das ARD-Studio Tel Aviv betreibt, betrachte den Vorfall als Angriff auf die Pressefreiheit. Das israelische Militär erklärte auf Anfrage, den Bericht zu prüfen. Das ARD-Team war dem Bericht zufolge unterwegs, um über Gewalt radikaler jüdischer Siedler gegen Palästinenser im von Israel besetzten Westjordanland zu berichten. Erst nach mehr als einer Stunde habe sich die Situation entspannt, nachdem weitere Soldaten und auch Polizeikräfte hinzugezogen worden seien. Laut Kitzler soll es sich um den zweiten Vorfall binnen weniger Tage handeln.Die USA melden, dass ein Atom-U-Boot der Ohio-Klasse im Einsatzgebiet des US-Zentralkommandos eingetroffen ist. Das Kommando veröffentlicht als Beleg ein Foto, das es bei der Durchfahrt durch den Suezkanal zeigt. Die Identität des U-Boots wird dagegen nicht bekannt gegeben, und es ist nicht bekannt, ob es sich um eines der 4 U-Boote handelt, die Tomahawk-Marschflugkörper tragen, oder um eines der 14 U-Boote, die die ballistischen Trident-II-Raketen tragen. aber es ist dennoch eine bedeutende Ergänzung der amerikanischen Abschreckungskräfte in der Region und der Fähigkeit, bei Bedarf anzugreifen.Das israelische Militär identifiziert einen weiteren Soldaten, der bei einem Feuergefecht mit Hamas-Kämpfern im Gazastreifen getötet wurde. Demnach diente er im 9. Bataillon des Panzerkorps. Seit Beginn der israelischen Bodeninvasion im Gazastreifen sind mindestens 30 israelische Soldaten getötet worden.Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit dem 7. Oktober bereits 88 UNRWA-Mitarbeiter im Gazastreifen ums Leben gekommen. Das mache den Konflikt zum tödlichsten aller Zeiten, was die Zahl der UN-Toten angeht. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung geben die Vereinten Nationen die Zahl der Todesopfer bekannt und fügen hinzu, dies sei die "höchste Zahl von Todesopfern der Vereinten Nationen, die jemals in einem einzigen Konflikt verzeichnet wurde". In einem früheren Bericht war von 79 Mitarbeitern die Rede. UNRWA ist das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten.US-Vizepräsidentin Kamala Harris wird in einem Telefongespräch ausländische Staats- und Regierungschefs über die Bemühungen der Biden-Regierung um eine Verstärkung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen informieren. Dies teilt das Büro der US-Vizepräsidentin mit.Die Leiter von großen UN-Organisationen fordern in einer seltenen gemeinsamen Erklärung eine "sofortige humanitäre Waffenruhe" im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas. "Seit fast einem Monat beobachtet die Welt die Entwicklung der Situation in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten mit Schock und Entsetzen über die steigende Zahl verlorener und auseinandergerissener Menschenleben", heißt es in der Erklärung, der sich auch die Leiter des Kinderhilfswerks UNICEF, des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation angeschlossen haben. Im Gazastreifen werde "eine ganze Bevölkerung belagert und angegriffen", der Zugang zum Überlebensnotwendigen werde verwehrt. Häuser, Unterkünfte, Krankenhäuser und Kultstätten würden "bombardiert". Dies sei "inakzeptabel".Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA wird laut einem Bericht der "New York Times" im Laufe des Tages Israel besuchen. Er werde auch in andere Länder im Nahen Osten reisen, um die Situation im Gazastreifen zu diskutieren, berichtet die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte.Antisemitischen Straftaten in Deutschland haben im laufenden Jahr deutlich zugenommen. Dies geht laut einem Bericht der "Rheinischen Post" aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Demnach wurden im dritten Quartal 2023 bislang 540 antisemitisch motivierte Straftaten polizeilich erfasst und damit deutlich mehr als in früheren Quartalen. "Das ist insbesondere daher erschreckend, da die Eskalation antisemitischer Gewalt und Bedrohungen seit dem 7. Oktober 2023 hier noch gar nicht mit aufgeführt sind", sagt die Linken-Politikerin Petra Pau der "Rheinischen Post". "Es ist zu befürchten, dass sich die Gefahrenlage von Jüdinnen und Juden für den Rest des Jahres noch weiter verschärft." Jetzt müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um den Schutz und die Sicherheit von Jüdinnen und Juden zu gewährleisten. Israel hat den Beschuss im Norden des Gazastreifens nach Angaben eines israelischen Militärsprechers an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für mehrere Stunden eingestellt, um der Zivilbevölkerung einen sicheren Weg in den Süden zu ermöglichen. "Gestern und heute haben wir für mehrere Stunden mit vorheriger Ankündigung und Warnung den Beschuss in bestimmten Gebieten im nördlichen Gazastreifen, dem Hauptkampfgebiet, eingestellt und die Palästinenser aufgefordert, nach Süden zu ziehen", sagt Oberstleutnant Jonathan Conricus dem US-Sender CNN am Sonntag angesichts internationaler Forderungen nach einer humanitären Pause der Kriegshandlungen für die Zivilbevölkerung.Die jordanische Luftwaffe wirft dringend benötigte medizinische Hilfe für das jordanische Feldlazarett über dem Gazastreifen ab. Dies meldet der Account des jordanischen Königs Abdullah II. auf der Social-Media-Plattform "X". "Es ist unsere Pflicht, den Brüdern und Schwestern zu helfen, die im Krieg gegen Gaza verletzt wurden. Wir werden immer für unsere palästinensischen Brüder und Schwestern da sein", heißt es weiter.In Frankreich sind seit dem Überfall der islamistischen Hamas auf Israel und Beginn des Krieges am 7. Oktober mehr als tausend antisemitische Vorfälle gemeldet worden. "Die Zahl der antisemitischen Akte ist explodiert", sagte Innenminister Gérald Darmanin am Sonntagabend dem Fernsehsender France 2. Im Zusammenhang mit den insgesamt 1040 gemeldeten Vorfällen seien 486 Menschen festgenommen worden, darunter 102 Ausländer, sagte der Minister.Die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas feuert am Abend erneut Raketen auf israelische Ortschaften ab. Auch im Großraum Tel Aviv heulen mehrfach die Warnsirenen. Der militärische Arm der Hamas, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, reklamiert die Attacken auf Telegram für sich. Verletzt wird Sanitätern zufolge nach ersten Erkenntnissen niemand. Aus dem Gazastreifen wurden laut Militärangaben seit Kriegsbeginn am 7. Oktober mehr als 8000 Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Für einen Großteil übernahm die Hamas die Verantwortung.Nach dem Angriff auf ein Fahrzeug im Süden des Libanon erklärt das israelische Militär zur Begründung, es habe sich um ein der Beförderung von "Terroristen" verdächtiges Fahrzeug gehandelt. Man gehe Angaben nach, wonach sich Zivilisten in dem Fahrzeug befunden haben sollen. Der Libanon hatte erklärt, bei einem israelischen Luftangriff auf ein Auto seien drei Kinder und ihre Großmutter ums Leben gekommen. Nach Angaben der Hisbollah waren Verwandte des libanesischen Journalisten Samir Ajub in dem Auto . US-Außenminister Antony Blinken ist zu seinem Besuch in der türkischen Hauptstadt Ankara eingetroffen. Dort ist für Montag ein Gespräch mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan über den Konflikt zwischen Israel und der Hamas geplant. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird nach eigenen Angaben beim kurzfristig angesetzten Besuch des US-Chefdiplomaten in Ankara abwesend sein .Nach Angaben von Generalstabschef Herzi Halevi ist Israels Militär auf einen möglichen größeren Angriff im Libanon vorbereitet. "Wir sind jederzeit bereit, im Norden zuzuschlagen", sagt Halevi bei einem Truppenbesuch an der Grenze zum Libanon. "Wir wissen, dass es dazu kommen kann." Er habe jedoch großes Vertrauen, dass die Verteidigung im Norden stark sei. "Wir haben das klare Ziel, eine deutlich bessere Sicherheitslage an den Grenzen wiederherzustellen, nicht nur im Gazastreifen." Seit Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober kommt es an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon immer wieder zu Konfrontationen zwischen der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Es ist die schwerste Eskalation seit dem zweiten Libanon-Krieg im Jahre 2006.Während seinem Überraschungsbesuch beim irakischen Ministerpräsident Mohammed al-Sudani in Bagdad warnt Antony Blinken die proiranischen Milizen im Irak. "Wer auch immer den Konflikt in Gaza ausnutzen will, um unsere Mitarbeiter hier oder anderswo in der Region zu bedrohen - lasst es", so der US-Außenminister. Deren Angriffe und Drohungen seien "absolut inakzeptabel". Die USA suchten keinen Konflikt mit dem Iran, würden aber "jeden nötigen Schritt unternehmen, um unsere Leute zu schützen". Abu Ali al-Askari, Sprecher der mächtigen Miliz Kataib Hisbollah, hatte Blinken vorher verbal angegriffen und ihm im Fall eines Besuchs mit "beispielloser Eskalation" gedroht. Im Gaza-Krieg ist die Zahl der bisher getöteten Mitarbeiter der Vereinten Nationen auf 79 angestiegen. Fünf Mitarbeiter seien innerhalb der vergangenen 48 Stunden getötet worden, teilte das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA mit. Mindestens 24 weitere seien verletzt worden. Wie die meisten Bewohner des Küstenstreifens seien auch UN-Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Familien vertrieben worden. "Sie arbeiten weiterhin unermüdlich, um humanitäre Hilfe zu leisten." In dem dicht besiedelten Küstenstreifen, wo rund 2,2 Millionen Menschen leben, ist die humanitäre Lage weiter verheerend. Fast 1,5 Millionen wurden nach UN-Angaben seit Kriegsbeginn vertrieben. Die Hälfte davon halte sich in etwa 150 UN-Einrichtungen, die inzwischen zumeist hoffnungslos überfüllt sind.
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 13:58 Türkei ruft Botschafter in Israel zurück +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 14:49 Israel setzt Angriffe gegen Hamas im Gazastreifen mit unverminderter Härte fortBerlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 16:58 Blinken: Hamas soll Gaza nach dem Krieg nicht mehr kontrollierenBerlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 17:25 Jordanien wirft Israel Kriegsverbrechen vorBerlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 17:25 Jordanien wirft Israel Kriegsverbrechen vor +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 20:54 Israel trifft UN-Schule offenbar bei Angriff auf anderes Ziel +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »




