Israel-Krieg im Liveticker: +++ 18:45 Meyer: 'Krieg wird nach Deutschland importiert' +++

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Israel-Krieg im Liveticker: +++ 18:45 Meyer: 'Krieg wird nach Deutschland importiert' +++
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Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.

Mit dem Israel-Krieg nehmen auch in Deutschland antisemitische Vorfälle stark zu. Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, erklärt, wie er die Anfeindungen wahrnimmt und spricht über eine neue Möglichkeit, wie Vereine im Sport auf Diskriminierung aufmerksam machen können: Der umstrittene britische Rockmusiker Roger Waters wirft Israel vor, den Angriff der islamistischen Hamas "aufzubauschen" und "Geschichten zu erfinden".

Der Pink-Floyd-Gründer behauptet in der Sendung "System Update" im Interview des US-Journalisten Glenn Greenwald, viele der Opfer der Attacke seien israelische Soldaten gewesen. "Das ist kein Kriegsverbrechen." Bei dem schlimmstendem in der Vergangenheit mehrfach Antisemitismus vorgeworfen wurde , fügt hinzu, er sei gegen jegliche Kriegsverbrechen. Allerdings äußert er Zweifel, dass es in Israel überhaupt dazu gekommen sei. "Es gab vielleicht Einzelfälle", so Waters. "Natürlich" verurteile er die Tötung und Entführung von Zivilisten. "Aber die ganze Sache wurde von den Israelis total aufgebauscht, die haben Geschichten über die Köpfung von Babies erfunden." Bei einer Auseinandersetzung zwischen pro-palästinensischen und pro-israelischen Demonstranten im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein jüdischer Mann ums Leben gekommen. Der 69-Jährige fiel laut Zeugenaussagen bei der "körperlichen Auseinandersetzung" im nordwestlich von Los Angeles gelegenen Thousand Oaks rückwärts hin und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf, wie das Büro des Sheriffs des Landkreises Ventura County mitteilt. Der Mann habe eine Kopfverletzung erlitten und sei später im Krankenhaus gestorben. Das Büro des Sheriffs hat nach dem Vorfall vom Sonntag Ermittlungen eingeleitet und schließt nach eigenen Angaben "die Möglichkeit eines Hassverbrechens" nicht aus. Nach Angaben der Behörden hatten sich in der Stadt Thousand Oaks sowohl pro-palästinensische als auch pro-israelische Demonstranten an einer Straßenkreuzung versammelt. Das Sheriff-Büro erklärt, bei dem Zusammenstoß der Demonstranten habe es sich um einen "isolierten" Vorfall gehandelt.Israel riegelt den Norden des Gazastreifens mit Bodentruppen ab. Was die Streitkräfte damit erreichen wollen und auf welchen Faktor die Hamas ihre Hoffnungen setzt, erklärt Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres im ntv-Interview: Pro-iranische Milizen greifen seit Ausbruch des Gaza-Kriegs am 7. Oktober verstärkt US-Militärstützpunkte in Syrien und im Irak an. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London berichtet, dass vom Iran unterstützte Milizen seit Beginn des Krieges mindestens 23 Angriffe auf US-Truppen in Syrien durchgeführt hätten. Das US-Verteidigungsministerium zählt bis Montag 20 Angriffe im Irak, und 18 in Syrien. Im Wesentlichen handele es sich dabei um "belästigende Drohnen- und Raketenangriffe". Die mit Teheran verbündeten Milizen sehen sich an der Seite der "Achse des Widerstands". Irans Staatsführung hat dem jüdischen Staat seit Beginn des Krieges immer wieder gedroht. Israel gilt seit der Islamischen Revolution von 1979 als Erzfeind der Islamischen Republik.Vertreter von Muslimen in Deutschland werben in der Debatte um den Gaza-Krieg für mehr Differenzierung und kritisieren eine Stigmatisierung muslimischer Menschen. "Wer genau hinschaut, sieht: Die allermeisten Menschen fordern das Ende der Gewalt und Frieden - auf beiden Seiten. Die mediale und politische Thematisierung hingegen zielt an diesem Konsens vorbei", teilt der Koordinationsrat der Muslime, die Dachorganisation der größten islamischen Organisationen hierzulande, mit. Es gehe nicht darum, Terror zu relativieren oder gar zu unterstützen, stellt der Rat klar. Wer Verbrechen verteidige, müsse Gegenwind ernten. "Wer jedoch legitime Forderungen stellt, das Leid des palästinensischen Volkes zur Sprache bringt", sich solidarisiere, "sich für Frieden einsetzt, verdient Gehör", heißt es. Die bisherige Debatte schüre Vorurteile. Jüdinnen, Juden und jüdische Einrichtungen seien antisemitischen verbalen und tätlichen Angriffen ausgesetzt, so der Koordinationsrat, der aber betont, dass es auch zu Dutzenden Übergriffen auf Muslime und Moscheen gekommen sei. "Ein Aufschrei ist bisher ausgeblieben."In zahlreichen türkischen Provinzen haben staatliche Einrichtungen und Gemeinderegierungen vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen. Auch in Cafés, Restaurants und Teehäusern auf dem Gelände des türkischen Parlaments dürfen keine Produkte von Firmen mehr verkauft werden, "die offen ihre Unterstützung für die Kriegsverbrechen Israels erklären", heißt es in einem auf der Parlamentsseite veröffentlichten Schreiben . Die Entscheidung gehe auf den Parlamentspräsidenten zurück. Welche Produkte davon genau betroffen sind, blieb zunächst offen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet von Stadtregierungen und Provinzeinrichtungen, die zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen hätten. Der AKP-Politiker Ejder Batur sagt, in allen Einrichtungen der 24 von seiner Partei regierten Gemeinden in Istanbul würde kein israelisches Produkt mehr angeboten werden.Die UN diskutiert hitzig über eine Unterbrechung der Kampfhandlungen in Gaza. Israel selbst beharrt auf einer Freilassung der Geiseln. Wolfgang Ischinger, ehemaliger Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, versteht den Kurs Netanjahus und begrüßt die Gespräche Blinkens mit Abbas:Die Amadeu Antonio Stiftung prangert vor dem Hintergrund eines zunehmenden Antisemitismus auch vermehrte Angriffe auf die Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus an. "Die extreme Rechte greift die Erinnerung seit Jahrzehnten an", heißt es im 12. Lagebild Antisemitismus der Stiftung. Die Rechte setze die Angriffe "im Windschatten der Verherrlichung des Terrors gegen Israel" fort. Linke und pro-palästinensische Milieus stimmten ebenfalls ein.Nach dem Diebstahl zweier israelischer Flaggen in Hanau haben Polizei und Staatsanwaltschaft in der hessischen Stadt zwei Tatverdächtige ermittelt. Das erste Mal sei die am Marktplatz gehisste Flagge am 22. Oktober entwendet worden, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Augenscheinlich seien zwei Männer verantwortlich, die auf die Flagge uriniert und sie anschließend angezündet hätten. Die Auswertung eines Videos und weitere Ermittlungen hätten einen Tatverdacht gegen einen 18-jährigen Deutschtürken ergeben. Eine Wohnung sei heute durchsucht worden, heißt es weiter. Verschiedene beschlagnahmte Beweismittel erhärteten den Tatverdacht. Am Sonntag wurde der Mitteilung zufolge außerdem eine neu gehisste israelische Flagge heruntergerissen und gestohlen. Es sei sofort eine Fahndung eingeleitet worden. Polizisten hätten einen Tatverdächtigen, einen 20-jährigen Afghanen, vorläufig festgenommen. Er sei betrunken gewesen.Die französischen Behörden haben seit den Hamas-Anschlägen auf Israel am 7. Oktober rund 1.100 antisemitische Handlungen registriert, sagt der französische Innenminister Gérald Darmanin. Er betont, Frankreich erlebe "eine Explosion antisemitischer Handlungen" und die neue Zahl entspreche "dem Doppelten aller antisemitischen Handlungen im gesamten Jahr 2022". Nach den Zahlen des französischen Schutzdienstes für die jüdische Gemeinschaft, der mit dem Innenministerium zusammenarbeitet, gab es im Jahr 2022 436 antisemitische Taten. Darmanin sagt, die Behörden hätten bisher 490 Personen im Zusammenhang mit den Straftaten festgenommen. Etwa 120 von ihnen seien Ausländer. "Etwa 15 befinden sich in Verwaltungshaft und warten auf ihre Abschiebung, drei wurden bereits ausgewiesen und den anderen wurde die Aufenthaltserlaubnis entzogen", so der Minister im französischen Radio Sud, ohne die Nationalitäten zu nennen. Der Gazastreifen steht ohne Treibstofflieferungen nach Angaben des UN-Nothilfe-Büros an der Grenze der Belastbarkeit. Keiner der bislang in das Küstengebiet gelangten 569 Lkw mit Hilfsgütern hatte Treibstoff geladen, sagt ein OCHA-Sprecher. Mehr und mehr Einrichtungen müssten schließen, sagt ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. +++ 14:02 Türkisches Parlament entfernt anscheinend Coca-Cola- und Nestlé-Produkte aus Restaurants +++ Das türkische Parlament entfernt Coca-Cola- und Nestlé-Produkte wegen ihrer angeblichen Unterstützung Israels aus seinen Restaurants, so eine Erklärung des Parlaments und einer Quelle, die die beiden Unternehmen gegenüber Reuters nennt. "Es wurde beschlossen, dass die Produkte von Unternehmen, die Israel unterstützen, nicht in Restaurants, Cafeterias und Teehäusern auf dem Parlamentsgelände verkauft werden", heißt es in einer Erklärung des Parlaments, ohne die Unternehmen zu nennen. Eine Parlamentsquelle sagt gegenüber Reuters, dass Coca-Cola-Getränke und Nestlé-Instantkaffee die einzigen Marken seien, die von der Speisekarte gestrichen wurden. Die Quelle sagt, die Entscheidung sei als Reaktion auf die öffentliche Nachfrage getroffen worden.Die Hamas nutzt in ihrem Kampf gegen Israel Zivilisten als Schutzschilde. Wie weit sie dabei geht, sollen Videos der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen zeigen. Auf den Aufnahmen sind Raketenwerfer mitten in Jugendeinrichtungen und einer Moschee zu sehen. Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen sind dort nach UN-Angaben 70 Prozent der Bevölkerung vertrieben worden. Das teilt das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA mit. Notunterkünfte seien teils mit dem Vierfachen ihrer Kapazität überbelegt. In etwa 240 UN-Einrichtungen sind demnach mehr als 1,2 Millionen Menschen untergekommen. Die Zustände seien unmenschlich und würden sich mit jedem Tag weiter verschlechtern. In einer Unterkunft stünden pro Person weniger als zwei Quadratmeter zur Verfügung. Mindestens 600 Menschen würden sich dort eine Toilette teilen. Es gebe Tausende Fälle von Infektions- und Durchfallerkrankungen sowie Windpocken.In dem Vorfall zwischen israelischen Soldaten und einem ARD-Team im Westjordanland verurteilt der Deutsche Journalisten-Verband das Vorgehen der Sicherheitskräfte scharf. "Das war ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit, der sich nicht wiederholen darf - unabhängig vom weiteren Kriegsgeschehen im Nahen Osten", sagt der neue DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster laut Mitteilung zum Ausklang des DJV-Verbandstages. Ein ARD-Team war im Westjordanland nach eigenen Angaben von israelischen Soldaten vorübergehend festgehalten und bedroht worden.In einem Interview DW News bekräftigt der israelische Regierungssprecher Eylon Levy die Position, dass es keinen Waffenstillstand geben wird, solange die Hamas nicht die mehr als 240 Geiseln freigelassen hat, die sich seit dem 7. Oktober in ihrer Gewalt befinden. "Es wird keinen Waffenstillstand geben, der unsere Geiseln in Gaza und die Hamas an der Macht lässt. Vergessen Sie es. Wir werden kämpfen, um die Täter des Massakers vom 7. Oktober auszulöschen und unsere Geiseln nach Hause zu bringen."Bei einem Treffen mit seiner japanischen Amtskollegin, Yoko Kamikawa, spricht US-Außenminister Antony Blinken von einem wichtigen Moment für die G7. Es gehe darum, angesichts der Krise zusammenzukommen und mit einer klaren Stimme zu sprechen. Kamikawa sagt, Japan verurteile den Angriff der Hamas auf Israel "unmissverständlich", unterstütze die Bemühungen der USA, einen Ausweg zu finden, und betont, dass "eine solide Einigkeit zwischen Japan und den USA in diesem Moment besonders wichtig" sei. "Wir schätzen die diplomatischen Bemühungen der USA in der jüngsten Situation zwischen Israel und Palästina", sagte sie. "Sie haben unsere vollste Unterstützung."103 rumänische Staatsbürger und ihre Familienangehörigen im Gazastreifen hoffen, diesen Dienstag über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten ausreisen zu können, teilt das rumänische Außenministerium mit. Hunderte von Gaza-Bürgern mit ausländischen Pässen und ihre Familienangehörigen können seit vergangenen Mittwoch über den Grenzübergang ausreisen. "Rumänische Staatsbürger und ihre Familien werden von Vertretern der rumänischen Botschaft in Ägypten abgeholt, die sie nach Kairo begleiten, von wo aus sie einen Sonderflug nach Rumänien nehmen werden." +++ 12:03 Kibbuz in Nordisrael will ein Jahr lang Flüchtlinge aus der Grenzregion zum Gazastreifen aufnehmen +++ Ein Kibbuz im Norden Israels hat beschlossen, für ein Jahr Flüchtlinge aus Nahal Oz an der Grenze zum Gazastreifen aufzunehmen. Die Entscheidung wurde mit großer Mehrheit in einer Abstimmung der Kibbuz-Mitglieder getroffen. Etwa 330 Bewohner von Nahal Oz wurden nach dem Massaker vom 7. Oktober nach Mischmar haEmek in Nordisrael evakuiert. In der vergangenen Woche begannen die Flüchtlinge von Nahal Oz mit internen Diskussionen über die Zukunft der Gemeinde. Laut "Haaretz" erklären viele von ihnen, dass sie beabsichtigen, nach Ende des Krieges in den Kibbuz zurückzukehren, allerdings unter der Bedingung, dass der Staat ihnen ein sicheres Leben ermöglicht.Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation erklärt, dass mehr als 160 Mitarbeiter des Gesundheitswesens im Gazastreifen im Dienst gestorben seien, und fordert eine Aufhebung der Beschränkungen für die medizinische Hilfe, da einige Ärzte Operationen, einschließlich Amputationen, ohne Betäubung durchführen müssten. "Mehr als 160 Mitarbeiter des Gesundheitswesens sind im Dienst gestorben, als sie sich um Verletzte und Kranke kümmerten. Das sind die Menschen, die das Gesundheitssystem am Laufen halten, weil sie einen Weg gefunden haben, einen gewissen Dienst aufrechtzuerhalten", sagt Christian Lindmeier bei einer Pressekonferenz. Eine Quelle für seine Informationen nennt er nicht.Der israelische Verteidigungsminister, Joav Gallant, sagt in einer Sonderanhörung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Sicherheit der Knesset, dass die Hauptziele für die Zeit nach dem Krieg in Gaza die Beseitigung der Sicherheitsbedrohung für die israelischen Bürger, die Beendigung der militärischen und staatlichen Aktivitäten der Hamas und die Gewährleistung der Handlungsfreiheit der IDF in Gaza, "ohne Einschränkungen bei den Operationen" seien. Laut Gallant "konzentriert sich das Sicherheitssystem auf zwei wesentliche Dinge: den Sieg im Krieg und die Rückgabe der Geiseln". Gallant fügt hinzu: "Yahia Sinwar hat in Gaza einen Fehler gemacht und das Schicksal der Hamas und das Schicksal des Gazastreifens besiegelt. Wenn Nasrallah einen Fehler macht, wird er das Schicksal des Libanon besiegeln."Eine amerikanische Krankenschwester von Ärzte ohne Grenzen, die vergangene Woche den Gazastreifen verlassen hat, beschreibt nun die Schrecken, die sie in der belagerten Enklave unter israelischem Bombardement erlebt hat. Im Gespräch mit Anderson Cooper von CNN sagt Emily Callahan, dass ihr Team "Kinder mit massiven Verbrennungen im Gesicht, am Hals und an allen Gliedmaßen" gesehen habe. "Weil die Krankenhäuser so überlastet sind, werden sie sofort wieder entlassen", sagt sie und fügt hinzu, dass die Kinder dann in Flüchtlingslager ohne Zugang zu fließendem Wasser geschickt werden.Der Militärsprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Daniel Hagari, sagt, dass Israel als Reaktion auf einen Angriff erneut auf den Libanon geschossen hat. "Vor kurzem hat ein IDF-Panzer eine Terrorgruppe auf libanesischem Gebiet angegriffen, die versucht hat, eine Panzerabwehrrakete auf israelisches Gebiet in der Nähe des Gebiets von Shatula abzuschießen. Außerdem haben IDF-Kräfte heute früh eine Stellung der Terrororganisation Hisbollah angegriffen, um eine Bedrohung zu beseitigen", schreibt er auf X.Russland sagt, dass die Äußerungen des israelischen Ministers für das Kulturerbe, Amihai Eliyahu, der den Einsatz von Atomwaffen im Gazastreifen in Erwägung zu ziehen scheint, "eine große Anzahl von Fragen" aufwerfen. Maria Zakharova, Sprecherin des russischen Außenministeriums, betont, dass Israel den Besitz von Atomwaffen zuzugeben scheint. "Wir hören also offizielle Erklärungen über das Vorhandensein von Atomwaffen?", fragt sie und fügt hinzu, dass die Internationale Atomenergiebehörde eine Inspektion durchführen sollte. Eliyahu wurde von Premierminister Benjamin Netanjahu gerügt und auf unbestimmte Zeit von den Kabinettssitzungen suspendiert.Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, beginnt seine fünftägige Reise in den Nahen Osten, um mit Regierungsvertretern und der Zivilgesellschaft über die Menschenrechtsverletzungen zu sprechen, die im Zuge der israelischen Eskalation im Gazastreifen stattfinden. "Es war ein voller Monat des Gemetzels, des unaufhörlichen Leidens, des Blutvergießens, der Zerstörung, der Empörung und der Verzweiflung", so Türk laut Reuters in einer Erklärung. "Menschenrechtsverletzungen sind die Ursache dieser Eskalation, und die Menschenrechte spielen eine zentrale Rolle bei der Suche nach einem Ausweg aus diesem Strudel des Leids."Das UNRWA, das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, bezeichnet in den sozialen Medien die Situation in Gaza als "Tragödie kolossalen Ausmaßes". Weiter heißt es, "seit einem Monat werde den Menschen im Gazastreifen Hilfe verweigert, sie werden getötet und aus ihren Häusern bombardiert. Täglich wird um Brot und Wasser gekämpft. Stromausfälle schneiden die Menschen von ihren Angehörigen und dem Rest der Welt ab."Nach Angaben der britischen Regierung werden noch schätzungsweise drei britische Staatsbürger im Gazastreifen als Geiseln gehalten. Diese Zahl nennt Justizminister Alex Chalk im Sender Sky News. Wie viele Britinnen und Briten sich noch in dem Gebiet aufhalten, sei unklar. "In Bezug auf Zahlen, wie viele ausreisen durften, so waren etwa 100 in der Lage zu gehen", sagt Chalk. Wie die Nachrichtenagentur PA am Vortag gemeldet hatte, waren etwa 200 Briten und ihre Angehörigen für die Ausreise aus dem Gazastreifen angemeldet. Demnach hat bisher in etwa die Hälfte davon das abgeriegelte Küstengebiet verlassen.Israel erlaubt Ländern, mit denen es diplomatische Beziehungen unterhält, ihre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu erhöhen. Israel genehmigte die Einrichtung eines Feldlazaretts im Gazastreifen durch die Vereinigten Arabischen Emirate, was in Abstimmung mit den politischen Parteien und den IDF geschah. Darüber hinaus hat Israel Ende der Woche Jordanien gestattet, durch einen koordinierten Flug der jordanischen Luftwaffe Hilfspakete im Gazastreifen abzuwerfen.Israel macht im Gazastreifen weiter Jagd auf die Hamas. Bodentruppen der IDF haben den Norden des Palästinensergebiets abgeriegelt. Während die Gefechte auch vor Kliniken nicht haltmachen, bereitet eine neue Bedrohung aus dem Norden Israel Sorgen, wie ntv-Reporterin Nadja Kriewald berichtet. In einem emotionalen Post auf X schreibt Außenministerin Annalena Baerbock, dass sie bei einem Besuch einer jüdischen Kita erfahren habe, dass sie "zum Schutz der Kinder ihre Adresse nicht veröffentlichen kann". Weiter heißt es, "Die hebräischsprachigen Kinder machen keine Ausflüge mit dem ÖPNV, aus Angst vor Übergriffen. Dass dies in Deutschland jüdischer Alltag ist, lässt mir das Herz bluten." Gegen Antisemitismus und Hetze brauche es entsprechend die volle Härte des Gesetzes. +++ 08:46 Singapur warnt vor Zeichen, die mit dem Krieg zwischen Israel und Hamas in Verbindung stehen +++ Die Regierung Singapurs warnt davor, dass jeder, der Embleme oder Symbole im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Israel und Hamas zeigt oder trägt, ins Gefängnis kommen könnte, da der Konflikt ein "emotionales Thema" sei, das den nationalen Frieden stören könnte. Das Innenministerium sagt in einer Erklärung, dass die Gesetze Singapurs das Zeigen oder Tragen ausländischer nationaler Embleme, einschließlich der Flaggen und Banner aller Staaten, verbieten. Es warnt auch, dass die Förderung oder Unterstützung des Terrorismus durch das Zeigen von Kleidung oder Utensilien mit Logos von terroristischen Gruppen wie der Hamas und ihrem militärischen Flügel, den Al-Qassam-Brigaden, nicht geduldet wird.In der Nacht zum Montag griffen die IDF Terroristen der Hamas an, die sich in einem Gebäude in der Nähe des Al-Quds-Krankenhauses in Gaza-Stadt aufhielten. Nach Angaben eines IDF-Sprechers wurde der Angriff aus der Luft durchgeführt und führte zu sekundären Explosionen in einem nahe gelegenen Munitionslager. Darüber hinaus geben die IDF auf Telegram bekannt, dass es den Streitkräften im Laufe des vergangenen Tages gelungen sei, eine als militärische Hochburg der Hamas bezeichnete Gegend im Norden des Gazastreifens unter ihre Kontrolle zu bringen. In dem Außenposten wurden Panzerabwehrraketen, Waffen und geheimdienstliches Material gefunden.Hochrangige Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde haben sich den Bemühungen der Israelischen Verteidungskräfte angeschlossen, die Überreste von Vermissten in Häusern und Fahrzeugen zu identifizieren, die während des grausamen Massakers der Hamas am 7. Oktober in israelischen Gemeinden rund um den Gazastreifen verbrannt wurden. Wie die IAA mitteilt, arbeiten hochrangige Archäologen seit zwei Wochen unter der Leitung von IDF-Major Shlomo Hazut mit dem Militär in Gemeinden zusammen, die während des schockierenden Angriffs im vergangenen Monat von Tausenden von Terroristen überrannt wurden. Dazu gehören der Kibbutz Be'eri, der Kibbutz Kfar Aza und der Kibbutz Nir Oz, wo Zivilisten in ihren Häusern ermordet wurden, sowie der Kibbutz Re'im, wo Terroristen beim Supernova-Musikfestival etwa 260 Menschen töteten und Fahrzeuge mit Menschen darin in Brand setzten.Der UN-Sicherheitsrat kann sich erneut nicht auf eine Resolution zu dem seit einem Monat andauernden Krieg zwischen Israel und der Hamas einigen. Trotz mehr als zweistündiger Diskussionen hinter verschlossenen Türen am Montag blieben die Differenzen bestehen. Die USA fordern eine "humanitäre Pause", während viele andere Ratsmitglieder einen "humanitären Waffenstillstand" fordern, um dringend benötigte Hilfsgüter zu liefern und weitere zivile Todesopfer in Gaza zu verhindern.Im Gazastreifen kommen für die notleidende Bevölkerung im Durchschnitt 33 Lastwagen mit Hilfsgütern täglich an. Das teilt der Palästinensische Rote Halbmond mit. Insgesamt seien seit Wiederöffnung des ägyptischen Grenzübergangs Rafah am 21. Oktober Hilfsgüter von 569 LKW angekommen, darunter 93 LKW am Montagabend. Nach UN-Angaben sind täglich eigentlich 100 LKW-Ladungen notwendig, um die gut zwei Millionen Menschen im Gazastreifen mit dem Nötigsten zu versorgen.Nach Angaben der palästinensischen Rothalbmondgesellschaft schlugen in der Nacht zwei israelische Raketen etwa 50 Meter vom al-Quds-Krankenhaus in Gaza-Stadt entfernt ein.Der israelische Politikwissenschaftler Yoav Paled stellt infrage, ob die Solidarität mit Israel auch über dessen Grenzen hinaus reicht. "Früher habe ich mich zu den extremen Liberalen gezählt, egal wie sie sich nennen. Aber wenn ich Demonstrationen sehe, bei denen die Hamas unterstützt wird und solche Sachen, dann bezweifle ich, dass die Welt die Komplexität versteht ... und wenn sie die Komplexität nicht verstehen können, dann sehen sie das als eine einseitige Sache und ihr Sinn für Gerechtigkeit ist sehr einfach. Aber es ist nicht einfach", sagt er gegenüber CNN. "Ich glaube, die Regierungen verstehen das, aber die Menschen ... ich weiß es nicht."US-Außenminister Antony Blinken trifft in Japan zu einem Treffen der G7-Außenminister ein, bei dem eine gemeinsame Linie zum Gaza-Streifen gesucht werden soll. Nach dem schockierenden Angriff der Terrorgruppe auf Israel am 7. Oktober werden Forderungen nach einem Waffenstillstand im Krieg zwischen Israel und der Hamas laut. Blinken gibt keinen öffentlichen Kommentar ab, als er nach seiner jüngsten Rundreise durch den Nahen Osten zu den zweitägigen Gesprächen in Tokio eintrifft.Bei einer Mahnwache in Jerusalem anlässlich des 30. Tages seit dem Hamas-Angriff auf Israel, bei dem 1400 Menschen getötet wurden, zünden Israelis für jedes Opfer eine Kerze an. Die heilige Stätte gilt als der heiligste Ort, den Juden verehren können. Im Einklang mit der jüdischen Tradition wurde der erste Monat der Trauer mit Gebeten begangen. "Wir haben keine anderen Möglichkeiten, ihrer zu gedenken, als mit Gebeten, dem Anzünden von Kerzen und der Erinnerung an sie", sagt Yossi Rivlin, der während des Hamas-Angriffs bei einem Musikfestival zwei Brüder verlor. "Diese Einheit der israelischen Nation spüren wir nicht nur in unserem Haus, sondern im ganzen Land. Schade, dass wir auf diesen Moment warten mussten", fügt der 26-Jährige hinzu. +++ 06:16 Indonesisches Außenministerium: Krankenhaus im Gazastreifen dient der Gesundheitsversorgung +++ Das indonesische Außenministerium erklärt, dass das indonesische Krankenhaus im Gazastreifen dazu dient, die Palästinenser "vollständig" zu versorgen. Damit reagiert es auf den Vorwurf des israelischen Militärs, das Krankenhaus werde von der Hamas für Angriffe genutzt. Die Hamas bestreitet dies und hat Israel beschuldigt, Lügen zu verbreiten, berichtet Reuters. "Das indonesische Krankenhaus in Gaza ist eine Einrichtung, die von Indonesiern zu humanitären Zwecken gebaut wurde, um den medizinischen Bedarf der Palästinenser in Gaza zu decken", schreibt das indonesische Ministerium in einer Erklärung und fügte hinzu, dass das Krankenhaus von den palästinensischen Behörden mit Unterstützung einiger indonesischer Freiwilliger betrieben wird.Nach dem Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen will Israel nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die gesamte Verantwortung für die Sicherheit in dem Palästinensergebiet übernehmen. "Israel wird für unbestimmte Zeit die gesamte Verantwortung für die Sicherheit übernehmen", sagt Netanjahu in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC News. Andernfalls würde es zu einem "Ausbruch des Terrors der Hamas" in einem unvorstellbaren Ausmaß kommen, erklärt er. "Wir haben gesehen, was passiert, wenn wir sie nicht haben."Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen einem Medienbericht zufolge ein voll ausgestattetes Feldlazarett im Gazastreifen einrichten. Nach Angaben der staatlichen Agentur des Golfstaats starteten fünf Flugzeuge mit der für die Einrichtung und den Betrieb des Feldlazaretts erforderlichen Ausrüstung von Abu Dhabi aus in Richtung des Flughafens Al-Arisch in Ägypten. Die Agentur berichtet jedoch nicht, ob es eine Vereinbarung mit Israel über diese Initiative gibt.Israel ist nach Aussage von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu grundsätzlich zu kurzen Feuerpausen bereit. Zwar lehne er nach wie vor einen allgemeinen Waffenstillstand ohne eine Freilassung der von der radikal-islamischen Hamas verschleppten Geiseln ab, sagt Netanjahu dem US-Sender ABC News. "Was die taktischen kleinen Pausen angeht - eine Stunde hier, eine Stunde dort - die haben wir schon gehabt." Vermutlich werde man die Umstände prüfen, damit humanitäre Güter in den Gazastreifen gelangen oder einzelne israelische Geiseln herauskommen könnten.Israelische Truppen haben die palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi im besetzten Westjordanland wegen des Verdachts der Aufstachelung zur Gewalt festgenommen. Tamimi wurde 2017 bekannt, als sie im Alter von 16 Jahren einen israelischen Soldaten ohrfeigte, der ihr Dorf durchsucht hatte. Sie und andere protestieren seit Jahren gegen israelische Landnahmen. Ihre Mutter weist die Behauptung der Aufstachelung zurück und erklärt, der Vorwurf beruhe auf einem gefälschten Instagram-Post. Die israelischen Behörden hätten erklärt, Tamimi habe einen aufrührerischen Beitrag geschrieben, in dem sie zur Tötung von Siedlern aufrief, sagt die Mutter weiter. Ihre Tochter habe bei dem Dienst jedoch gar keinen Account. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.Das Auswärtige Amt fordert Deutsche im Libanon erneut zur Ausreise auf. "Das Risiko, dass sich der Konflikt regional ausweitet, besteht weiter", sagt eine Sprecherin. Es komme immer wieder zu Kämpfen an der israelisch-libanesischen Grenze. Momentan befänden sich etwa 1000 Personen auf der Krisenvorsorgeliste der Bundesregierung.Griechenland schickt ein Frachtflugzeug mit humanitären Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen nach Ägypten. Die Maschine sei am Morgen gestartet, berichten der Sender ERT und die Zeitung "Kathimerini". Die Lieferung, die nach Angaben des griechischen Außenministeriums pharmazeutisches und humanitäres Material umfasst, soll von Ägypten aus in den Gazastreifen weitergeleitet werden. Das sei mit den ägyptischen Behörden abgesprochen, teilt das Ministerium bereits am Sonntag mit. Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist katastrophal. Derzeit gelangen lediglich über den ägyptischen Grenzübergang Rafah Hilfsgüter in das abgeriegelte Küstengebiet. Hilfsorganisationen beklagen, dass die bislang mit Lastwagen in den Gazastreifen gelangten Hilfsgüter bei Weitem nicht ausreichen.Die israelischen Bodentruppen sind nach Militärangaben bereits "tief in der Stadt Gaza" im Einsatz. Man erhöhe dort den Druck, sagte Armeesprecher Daniel Hagari. In den vergangenen 24 Stunden seien mehrere Kommandeure der im Gazastreifen herrschenden Hamas getötet worden, sagte Hagari ferner. Zwei von ihnen seien Drahtzieher des Massakers in Israel am 7. Oktober gewesen. Es seien auch mehrere Eingänge unterirdischer Tunnel zerstört worden. Viele davon befänden sich in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern und humanitären Einrichtungen. Auf die Frage, ob Israel auch die Schifa-Klinik angreifen werde, die nach Darstellung der Armee ebenfalls als Hamas-Kommandozentrum dient, sagte der Sprecher: "Wir werden tiefer in die Stadt Gaza eindringen und an jeden Ort gelangen, an dem es Terroristen gibt." Es gebe "keinen Ort, an dem Hamas-Terroristen vor Angriffen der Armee sicher sein werden". Man setze auch "neue Mittel" zur Zerstörung der unterirdischen Tunnel ein.Dem "Wall Street Journal" zufolge planen die USA, Israel Präzisionsbomben im Wert von 320 Millionen US-Dollar zu liefern. Demnach informierte die US-Regierung die Kongressabgeordneten über die Lieferung von Waffen der Spice-Gattung, eine Art von Präzisionslenkwaffen, die von Kampfflugzeugen abgefeuert werden.US-Präsident Joe Biden hat mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über "die Möglichkeit von taktischen Pausen" im Gazastreifen gesprochen. Solche Pausen würden es Zivilisten ermöglichen, "Gebiete mit anhaltenden Kämpfen" in Sicherheit zu verlassen, erklärte das Weiße Haus nach einem Telefonat zwischen Biden und Netanjahu. Bisher wies Israel Forderungen nach einer Feuerpause zurück. Nun verabredeten die beiden Staatsoberhäupter, in den kommenden Tagen erneut miteinander über eine mögliche vorübergehende Unterbrechung aus humanitären Gründen zu sprechen.Der israelische Oppositionsführer Jair Lapid hat sich dafür ausgesprochen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde nach dem Krieg in Gaza dort wieder die Kontrolle übernimmt. Der ehemalige Regierungschef sagte dem TV-Sender "Welt": "Meine Exitstrategie ist anders als die der Regierung." Man solle die Palästinenserbehörde von Präsident Mahmud Abbas wieder dorthin zurückbringen. Lapid sagte, es gebe in Gaza zwar nur noch wenige Vertreter der Behörde, sie verfüge aber noch über eine Infrastruktur. Mit Blick auf den Rückhalt von Abbas im Westjordanland sagte Lapid, in Städten wie Dschenin oder Nablus sei die Lage "weniger unter Kontrolle als man es wünschen würde". Anderswo im Westjordanland funktioniere es besser, sagte Lapid. "Unter den schlechten Wahlmöglichkeiten ist das die am wenigsten schreckliche."Der israelische Außenminister Eli Cohen hat UN-Chef António Guterres kritisiert, der zuvor zu einer humanitären Waffenruhe aufgerufen und den Gazastreifen als "Kinderfriedhof" bezeichnet hatte."Schande über dich", schreibt Cohen auf X. Der Minister erinnert an die israelischen Geiseln, die seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Gazastreifen festgehalten werden. "Die Hamas ist das Problem in Gaza, nicht Israels Maßnahmen zur Beseitigung dieser Terrororganisation."Im Jemen haben die Huthi-Rebellen nach eigenen Angaben weitere Drohnen auf mehrere Ziele in Israel abgefeuert. Die Ziele der Drohnen seien "vielfältig" gewesen, berichtete der von den Huthi betriebene Fernsehsender Masirah. Die Drohnen-Angriffe hätten dazu geführt, dass der Verkehr in den angegriffenen Basen und Flughäfen stundenlang zum Stillstand gekommen sei.UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht im Gazastreifen eindeutige Verstöße gegen das Völkerrecht und ruft die Konfliktparteien erneut zum Waffenstillstand auf. "Die Bodenoperationen der israelischen Streitkräfte und die anhaltenden Bombardierungen treffen Zivilisten, Krankenhäuser, Flüchtlingslager, Moscheen, Kirchen und UN-Einrichtungen - einschließlich Schutzräumen. Niemand ist sicher", sagt Guterres. Gleichzeitig benutzten die Hamas und andere Kämpfer Zivilisten als menschliche Schutzschilde und feuerten weiter wahllos Raketen auf Israel ab. Er warnt davor, dass der Gazastreifen zu einem "Friedhof für Kinder" werde.Israelische Soldaten haben im Gazastreifen eigenen Angaben zufolge Vorrichtungen zum Abschuss von Raketen in zivilen Einrichtungen gefunden. Dies berichtet die israelischen Streitkräfte auf X, vormals Twitter. Demnach fanden Soldaten in einer Jugendeinrichtung über 50 Raketen, "die zum Abschluss nach Israel bereit waren". Eine weitere Anlage befand sich nahe einer Moschee. Zu ihrem Post veröffentlichte die IDF Videos, die die Vorrichtungen zeigen sollen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.Rund einen Monat nach Beginn des Gaza-Krieges hat ein israelischer Minister Sicherheitszonen ohne Palästinenser um israelische Siedlungen im Westjordanland gefordert. Es gehe darum, "sterile Sicherheitszonen um die Siedlungen" und die Zufahrtsstraßen zu schaffen und das Eindringen "von Arabern" zu verhindern, schreibt der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich in einem Brief,. Damit sollten Anschläge verhindert und das Sicherheitsgefühl der Siedler gestärkt werden. Der Brief war an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Joav Galant gerichtet.

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