Israel spricht von 'Kampfzone' +++ Erneute Zwischenfälle an Israels Nordgrenze +++ Die Lage im Nahost-Konflikt im stern-Newsblog.
Israels Verteidigungsminister kündigt Tod von Hamas-Chef an +++ Israel spricht von"Kampfzone" +++ Erneute Zwischenfälle an Israels Nordgrenze +++ Die Lage im Nahost-Konflikt im stern-Newsblog.Bisher 421 Lastwagen mit Hilfslieferungen in Gaza eingetroffenIn Israel haben einem Medienbericht zufolge Hunderte Menschen vor einem Haus von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu protestiert und seinen Rücktritt gefordert.
Dabei kam es am Samstagabend in Jerusalem der Zeitung"The Times of Israel" zufolge zu Zusammenstößen mit der Polizei, als Demonstranten versuchten, durch die Absperrungen zu drängen. Drei Personen seien festgenommen worden, heißt es. Die Menschen warfen Netanjahu demnach vor, dass unter seiner Führung die islamistische Hamas am 7. Oktober das schlimmste Massaker der Geschichte Israels anrichten konnte. Zudem hätten sie einen Gefangenenaustausch gefordert, heißt es weiter.Der Regierungschef weigert sich bisher, öffentlich eigene Fehler einzugestehen. In Tel Aviv hätten sich zudem Tausende Menschen im Stadtzentrum versammelt, um ihre Unterstützung für die Familien der mehr als 240 Geiseln zu zeigen, die die Hamas genommen hat.Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben während ihres Bodeneinsatzes gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen bislang mehr als 2500 Ziele angegriffen. Dies sei im Verbund mit der Luftwaffe und der Marine geschehen. Die Truppen setzten die"Ausschaltung von Terroristen" im Nahkampf fort, teilt die Armee mit. Am vergangenen Wochenende hatte das israelische Militär eine neue Phase im Krieg gegen die im Gaza herrschende palästinensische Organisation eingeläutet und seine Einsätze am Boden ausgeweitet. Die Truppen lenkten Kampfflugzeuge zu Angriffen auf die Infrastruktur der Hamas, auf Waffendepots, Beobachtungsposten sowie Kommando- und Kontrollzentren , teilt das israelische Militär mit. Auch in der Nacht seien Luftangriffe auf ein Militärgelände der Hamas geflogen worden, in dem sich Kommando- und Kontrollzentren, Beobachtungsposten und weitere terroristische Infrastruktur befänden. Terroristen hätten am frühen Sonntagmorgen israelische Soldaten im Süden des Gazastreifens in Grenznähe mit Panzerabwehrraketen angegriffen , berichtet die Zeitung"Jerusalem Post". Das israelische Militär habe zurückgeschossen. Die Armee hat die Zivilisten im Norden des Gazastreifens seit Beginn des Kriegs immer wieder aufgerufen, zu ihrer eigenen Sicherheit in den Süden des abgeriegelten Küstengebiets zu fliehen.Die Armee nannte den Zivilisten für Sonntag erneut ein vierstündiges Zeitfenster für die Flucht gen Süden.Doch auch im Süden kam es bereits zu israelischen Luftangriffen. Nach Darstellung der Armee gibt es dort in den für die Zivilbevölkerung ausgewiesenen Gebieten ausschließlich gezielte Attacken auf Führer der Hamas. Der Bereich sei keine"sichere Zone", aber sichererer"als jeder andere Ort in Gaza". Angesichts der grausigen Bilder von immer mehr Toten und drastischer Zerstörung kam es in zahlreichen Städten in Europa und den USA zu wütenden propalästinensischen Protesten. Allein in Düsseldorf gingen nach Polizeiangaben fast 17.000 Menschen auf die Straße, in Berlin waren es etwa halb so viele. Die Polizei in der Hauptstadt berichtete von Plakaten mit strafbaren Inhalten, fertigte Dutzende Anzeigen aus und ermittelt nun unter anderem wegen Volksverhetzung. In Washington forderten Zehntausende Menschen"Freiheit für Palästina", viele Demonstrierende zogen bis vor das Weiße Haus und versammelten sich vor dem Eingangstor, das mit Handabdrücken in roter Farbe beschmiert wurde. In London waren 30.000 Menschen an Protesten gegen die israelischen Angriffe beteiligt, wie die BBC unter Berufung auf Schätzungen der Polizei berichtet. In Paris beteiligten sich rund 20.000 Demonstranten, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Der bewaffnete Arm der Hamas feuerte am Samstag erneut eine Rakete mit größerer Reichweite in den Süden Israels.Es gebe Berichte über 20 Tote. Der genaue Hintergrund war unklar. Von palästinensischer Seite war die Rede von einem israelischen Angriff. Israels Militär teilte mit, man prüfe die Berichte.Israel wirft der Hamas seit langem vor, ihre Kommandozentren, Waffenlager und Raketenabschussrampen gezielt in zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen zu platzieren oder in Tunneln darunter – damit sie nicht aus der Luft bombardiert werden.In Israel haben tausende Menschen für eine Freilassung der von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verschleppten Geiseln demonstriert.Hadas Kalderon sagt der Nachrichtenagentur AFP:"Ich erwarte und verlange von meiner Regierung, dass sie ihre Vorgehensweise ändert." In Jerusalem versammelten sich vor dem Wohnsitz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hunderte Menschen und forderten seinen Rücktritt."Wir wollen eine Abstimmung, um Netanjahu loszuwerden. Ich hoffe, dass die Demonstrationen weitergehen und wachsen werden", sagte die 39-jährige Netta Tzin."Sie haben uns verraten."Die Frau wurde leicht verletzt, wie es von der Polizei heißt. In ihre Tür war zudem ein Hakenkreuz geritzt. Es sei allerdings unklar, wann es in die Tür geritzt wurde, sagt ein Polizeisprecher. Der Sender France Info schreibt unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft Lyon, dieIn Frankreich hatte es zuletzt vermehrt antisemitische Übergriffe gegeben. Ende Oktober sprach Innenminister Gérald Darmanin von mehr als 800 Fällen seit dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober. pro-palästinensischen Demonstrationen sind in London und anderen britischen Städten Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen . Allein in der britischen Hauptstadt waren 30.000 Menschen an Protesten gegen die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen beteiligt, wie die BBC unter Berufung auf Schätzungen der Polizei berichtet. Sie, wie Scotland Yard mitteilt. Grund dafür sei in einem Fall ein Plakat gewesen, das zu Hass aufstacheln könne, so der BBC-Bericht.worden. Die Tat könnte"aus einem antisemitischen Motiv heraus begangen worden sein", teilt die Staatsanwaltschaft in Lyon, der drittgrößten Stadt Frankreichs, mit. Es sei eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet worden. Das Opfer sei zuhause angegriffen worden und befinde sichGut eine Woche nach Beginn des israelischen Bodeneinsatzes im Gazastreifen hat ein. Nir Dvori vom Fernsehsender Channel 12 war in einem Beitrag in schwerer Schutzausrüstung mit israelischen Truppen in einem weitgehend zerstörten Gebiet zu sehen.Hier auf den Straßen zu gehen, die Straßen in der Stadt Gaza waren, man kann die Zerstörung durch die Bombardierungen sehen, was hier die D9 gemacht haben, ist einfach unbeschreiblich. Oh Gott, Gaza.Dvori berichtet in dem Video, die Armee habe alles zerstört, was nach Luftangriffen in dem im Beitrag zu sehenden Gebiet übergeblieben sei. Nun wolle man den Bereich"säubern". Während der Journalist spricht, sind Schüsse zu hören. Die Soldaten hätten eine Drohne identifiziert und auf sie geschossen, sagt Dvori. Auf dem sandigen Gebiet stehen zahlreiche israelische Panzer. Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant kündigt an, den Chef der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen aufzuspüren und zu töten. "Wir werden Sinwar finden und eliminieren", sagt Gallant vor Journalisten in Tel Aviv. Sinwar gilt als einer der Drahtzieher des Großangriffs auf Israel am 7. Oktober. Der 61-Jährige ist seit 2017 der politische Anführer der im Gazastreifen herrschenden Hamas. Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat den Chef des politischen Büros der Palästinenserorganisation Hamas in Teheran empfangen. Ismail Hanija sei"vor einigen Tagen" für Gespräche in die iranische Hauptstadt gereist, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf Osama Hamdan, einen Vertreter der islamistischen Organisation im Libanon. Chamenei gilt als mächtigster Mann im Iran und hat als Religionsführer in allen strategischen Fragen das letzte Wort. Iranische Medien hatten bisher nicht über das Treffen berichtet – die Reise wurde offenbar geheim gehalten. Wann Hanija genau in Teheran war, bleibt unklar.Die Kassam-Brigaden teilen mit, sie hätten eine Rakete des Typs Ajasch 250 auf die israelische Hafenstadt Eilat am südlichsten Punkt Israels geschossen. Dabei handelt es sich um eine Rakete aus Eigenproduktion, die nach Hamas-Angaben eine Reichweite von 250 Kilometern haben soll. Die israelische Armee teilt mit, nach Raketenalarm in der Arava-Region nördlich von Eilat sei ein Angriff aus dem Gazastreifen identifiziert worden. Das Geschoss sei von der Raketenabwehr Arrow abgefangen worden. Nach Angaben von Sanitätern gibt es nach ersten Erkenntnissen keine Verletzten.Die angemeldete Teilnehmerzahl von tausend sei mehrfach übertroffen, teilt die Polizei mit. Vor Beginn stellte die Polizei mehrere Plakate sicher, auf denen der Holocaust relativiert wurde. Dagegen werde es Strafverfahren geben. Die Polizei kündigt gegenüber den Teilnehmern ein niedrigschwelliges und konsequentes Einschreiten bei Straftaten an. Der Demonstrationszug soll durch die Innenstadt in die Nähe des Rheinufers führen.Journalismus in KriegszeitenKonferenz in Berlin
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Israel-News: Neue Raketenangriffe auf Israel — Blinken in Tel AvivIsraels Armee berichtet von heftigen Kämpfen +++ Hisbollah-Chef will sich an die Öffentlichkeit wenden +++ Die Lage im Nahost-Konflikt im stern-Newsblog.
Weiterlesen »
Israel-News: Israel schickt palästinensische Arbeiter in Gazastreifen zurückNeue Raketenangriffe auf Israel +++ Blinken in Tel Aviv eingetroffen +++ Hisbollah kündigt Rede von Anführer Nasrallah an +++ Die Lage im Nahost-Konflikt ...
Weiterlesen »
Hessen: Seit Hamas-Attacke auf Israel viele Hass-Meldungen im NetzAktuelle Nachrichten aus Hessen
Weiterlesen »
Konflikte: Seit Hamas-Attacke auf Israel viele Hass-Meldungen im NetzWiesbaden (lhe) - Nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel haben strafrechtlich relevante Kommentare im Internet stark zugenommen. Darauf
Weiterlesen »
Hisbollah-Chef hält erste Rede seit Überfall der Hamas auf IsraelTeheran: In der iranischen Hauptstadt verfolgen Hunderte Menschen die Rede des Hisbollah-Chefs Nasrallah. Zahlreiche Regierungsanhänger haben sich an an zentralen Plätzen in der Millionenmetropole versammelt. Es ist die erste öffentliche Rede Nasrallahs seit dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober.
Weiterlesen »
Israel-Krieg im Liveticker: +++ 08:18 IDF: Seit Beginn der Bodenoperationen 2500 Ziele angegriffen +++Berlin, Washington, Brüssel - überall. ntv berichtet von allen wichtigen Schauplätzen der Innen- und Außenpolitik.
Weiterlesen »
