Im nassen MotoGP-Qualifying von Argentinien zeigte sich Jack Miller furchtlos und stürmte auf die Pole-Position. Der Ducati-Neuling hat sich auch für den Rest der Saison hohe Ziele gesetzt.
«Was er da im Qualifying zeigte, war wirklich sehr gut. Er ist mein Freund. Ich weiß, dass er wirklich Eier hat. Aber am Samstag in Argentinien wuchsen sie um ein paar Größen», scherzte Argentinien-Sieger Cal Crutchlow über die Pole-Runde seines Kumpels Jack Miller.
Im Rennen eroberte Miller Platz 4, nachdem er als einziger MotoGP-Pilot von seinem ursprünglichen Startplatz aus losgefahren war. Seinen bisher einzigen MotoGP-Podestplatz sicherte Miller mit dem Sieg in Assen 2016. «Meine Mutter sagte immer, dass ich nicht zuhöre. Das Bike wollte mir vielleicht etwas sagen.
Bist du schon einmal so ein großes Risiko eingegangen? «Ja, sicher. Das ist nur nicht immer im TV zu sehen. Wenn die Aufnahmen unserer Onboard-Kameras immer zu sehen wären, dann würde es wohl noch mehr Überraschungen für die Leute geben. Ich sah mir kürzlich das Rennwochenende der Britischen Superbike-Meisterschaft an. Im zweiten Lauf lag die Asphalttemperatur bei drei Grad, die trockene Linie war vielleicht 30 Zentimeter breit. Und sie pushten höllisch.
Miller lobte auch den guten Grip des neuen Asphalts im Nassen. «Sie machten einen guten Job. Durch den neuen Belag wurden die Bodenwellen in den Kurven 1 und 2 beseitigt. Der Grip war im Nassen recht gut. Das galt meiner Meinung nach auch schon für den alten Asphalt. Erinnert euch daran, als Pawi 2016 hier das Moto3-Rennen auf Slicks gewann, obwohl es wirklich nass war. Im Nassen hat die Strecke sehr viel Grip, was die Reifen aber sogar zum Überhitzen bringt.
Für die Saison 2018 hat sich Miller hohe Ziele gesetzt: «Ich will unter den Top-5 mitmischen.» Derzeit belegt der Australier den sechsten Platz der MotoGP-Gesamtwertung.
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