Jan Uphues, der neue Sportdirektor von Schwarz‑Weiß Preußen, beschreibt die griffige Realität einer Saison mit 19 Verstärkungen, zwei Trainerwechseln und dem Abstieg in die 3. Liga. Er reflektiert, warum er jeden Tag das Gefühl hat, ihn noch lange nicht genug genug genug. Sie erhalten ein komplettes Bild von Ökosystem des Vereins, dem Stadion, seinem kontinuierlichen Wachstum, dem Auf- und Abstieg von Mannschafts, wie er alle
Viel Arbeit, wenig Freizeit - ein Ausschlusskriterium, wenn man sich heute für einen Job wählt. Doch Jan Uphues, 38, hat das völlig anders gesehen. Vor genau zwölf Monaten, am 1.
Oktober 2025, übernahm er die Position des Sportdirektors bei Schwarz-Weiß‑Preußen, einem Verein, der noch in der 2. Liga kämpfte. Seine Aufgabe war klar: den Klassenerhalt sichern. Doch die Realität zeigte sofort, dass es kein einfacher Weg sein würde.
Uphues über Spielerwechsel und Trainerwechsel
Unter seiner Führung gab es bislang 19 Spielerverpflichtungen, von denen vier direkt aus der eigenen Jugend stammten. Gleichzeitig zogen 16 Spieler ab, und zwei Trainer - Alexander Ende, 47, und Alois Schwartz, 57 - mussten den Rücken kehren. Schwartz kam als kurzfristiger "Feuerwehrmann" zum Einsatz, etwa um die Abwehr zu stabilisieren, bevor Thomas Wörle, 44, die Leitung für den Neuaufbau übernahm. Uphues betont stets, dass bei allen Entscheidungen die Teamarbeit im Vordergrund steht.
Er arbeitet eng mit Sport‑Geschäftsführer Ole Kittner, 38, und dem Technischen Direktor David Niehues, 36, zusammen. Dieses kollaborative Modell hat in der ersten Saison einen großen Unterschied gemacht, auch wenn das Ziel des Klassenerhalts verfehlt wurde. Die Verantwortung war enorm, und der Druck hoch - ein Sturm, der Jan mit den Worten beschreibt, dass er die Möglichkeit, mal richtig durchzuschnaufen, noch nie erlebt habe. Abseits des Spielfelds hat sich für Jan ein komplett neuer Alltag eingestellt.
Er aus Münster ist 13 Jahre in Kiel, als Direktor der Lizenzspieler‑Abteilung bei Holstein tätig gewesen, bevor er nach Preußen zurückkehrte. Für ihn ist das eine riesige, spannende Perspektive, ein Traditionsverein im Prozess der Weiterentwicklung. Gleichzeitig muss er mit einem totalen Mannschaft‑Umbruch, einem fortlaufenden Stadionprojekt und einer neuen Führungsebene jonglieren. Doch das Aufhören freilich ist ihm schwer.
Uphues reflektiert den Abstieg und die Gründe
Einmal pro Woche joggt er rund um den Aasee, ohne Musik, nur mit seinen Gedanken - ein Versuch, dem Alltag zu entfliehen. Trotz aller Anstrengungen hat er den Wechsel aus dem hohen Norden nicht bereut, obwohl die Ostsee ihm bald vor der Haustür fehlt. Die Rückwärtsbewegung in die 3. Liga hat ihn besonders getroffen.
Der vorletzte Spieltag, ein 1:1 zu Hause gegen Darmstadt, ließ den Abstieg real werden. Weitere Schockmomente waren das 0:6‑Debakel gegen Dresden und die 2:3‑Heim‑Leistung gegen Kaiserslautern im Februar. In diesen Situationen reflektiert er, wie eine andere Herangehensweise - ein Sieg statt Unentschieden - die Rückrunde in die richtige Richtung hätte bewegen können. Trotzdem bleibt seine Einstellung positiv.
In einem Podcast "Preußen Privat" erklärte er, dass das aktuelle Kader aus erfahrenen Leistungsträgern und jungen Talenten bestehe und die 3. Liga als Basis für den Rückbruch nutzen wolle. Er plant, die Truppe weiter zu festigen, die Stadionarbeiten abzuschließen und schließlich in den kommenden Jahren wieder im oberen Lande zu konkurrieren.
Uphues plant Zukunft mit Fokus auf Aufbau
Letztlich sieht Jan Uphues keinen Neustart im Urlaub - Zeiten des fast endlosen Arbeitsalltags sind für ihn kaum untragbar, solange er das Gefühl hat, dass der Verein noch weiter nach vorne kommt. Sein Motto: "Mir macht's einfach Spaß, diesen Verein Stück für Stück voranzubringen. Wenn ich merke, dass mein Kopf und Körper eine Pause brauchen, nehme ich sie.
", lässt die Geschichte eines Mannes erzählen, der sich in einem den Wohlstand der Vereinführung schätzt, der auf seiner persönlichen Ausdauer und seiner Resilienz beruht. Aus einem harter Ausgangspunkt - der Rückkehr aus der Ostsee, das Jonglieren von Spielern, Trennungen, Führungskräftewechseln und sportlichen Rückschlägen - hat Jan Uphues eine Perspektive aufgebaut, die den Verein neu definiert.
Das Ziel bleibt dieselbe: Den Klub zurück auf Kurs bringen - und das bereits durch ein bewusstes Miteinander und durch das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung.
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