Am ersten Trainingstag der MotoGP 2020 überhaupt auf dem Circuito de Jerez waren die Zeiten eng zusammen. Beide Ecstar Suzuki-Piloten platzierten sich in den Top-7 – das hat kein anderer Hersteller geschafft.
Auf die ersten offiziellen Trainings der Saison 2020 haben MotoGP-Fans lange warten müssen. Nach dem vorgelagerten Test hatten die Teams bereits eine Basis, mit der sie in das erste freie Training in Jerez starten konnten.
Für Ecstar Suzuki erfreulich: Joan Mir und Alex Rins legten flotte Rundenzeiten vor und platzierten die GSX-RR innerhalb nur 0,2 sec auf die Tagesbestzeit von Weltmeister Marc Márquez . Neben Ecstar Suzuki brachte nur Red Bull KTM beide Piloten in die Top-10! Wegen der heißen Temperaturen wurden die schnellsten Zeiten am Vormittag gefahren, was man bei Suzuki im Kalkül hatte. «Unser Plan fürs FP1 war eine möglichst schnelle Runde zu fahren, um schon im Hinblick aufs Qualifying unter den besten zehn zu sein. Im FP2 haben wir dieselben Reifen vom ersten Training verwendet, uns aber auf den Renntrimm fokussiert», erklärte Alex Rins. «Ich bin zufrieden, wie es insgesamt lief. Unsere Pace ist ziemlich gut.»«Vor allem mit dem Hinterreifen haben wir Probleme», gab der 24-Jährige zu. «Ich fuhr 13 Runden mit dem Hinterreifen. Mit dem Vorderreifen fuhr ich maximal sieben Runden, weil ich von medium zu soft und dann noch einmal von soft zu hard wechselte, um herauszufinden, welcher am besten funktioniert. Ich habe verstanden, welche Limits wir mit gebrauchten Reifen haben. Am Samstag will ich im dritten Training sicherstellen, dass ich sicher im Qualifying 2 bin.» Teamkollege Joan Mir hat seine Reifenwahl noch nicht getroffen. Der 22 Jährige war in 1:37,481 min um 0,090 sec schneller als Rins. «Das Gefühl war gut – es ist großartig, wieder richtig zu fahren», freut sich Mir auf den Saisonbeginn. «Wir haben heute wirklich gute Arbeit geleistet und konnten einige Dinge ausprobieren, die wir am Testtag nicht geschafft haben. Wir haben auch einige Zeit damit verbracht, die Vorderreifenoptionen auszuprobieren und zu prüfen, welche am Renntag für uns am besten geeignet sind. Die Entscheidung ist nicht leicht, weil die Bedingungen so schwierig sind.»2. Viñales, Yamaha, 1:37,374, + 0,024 sec5. Mir, Suzuki, 1:37,481, + 0,1318. Pol Espargaró, KTM, 1:37,712, + 0,36211. Zarco, Ducati, 1:37,940, + 0,59014. Nakagami, Honda, 1:38,129, + 0,77917. Alex Márquez, Honda, 1:38,212, + 0,86220. Oliveira, KTM, 1:38,506, + 1,156
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