Joya: Neuer Schweizer CPO ersetzt vier Ladeanbieter-Marken

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Der neu entstandene Schweizer Ladeanbieter Joya bündelt ab sofort die Ladeangebote von Energie 360° Mobilität, Gofast, Swisscharge und Move Mobility.

Der neu entstandene Schweizer Ladeanbieter Joya bündelt ab sofort die Ladeangebote von Energie 360° Mobilität, Gofast, Swisscharge und Move Mobility. Mit mehr als 7.500 öffentlichen Ladepunkten, davon über 1.800 Schnellladepunkten, ist Joya vom Start weg der größte CPO der Schweiz.

Konsolidierung im Schweizer Lademarkt: Der Versorger Energie 360°, der mehrheitlich der Stadt Zürich gehört, bündelt seine in den letzten Jahren teils selbst entwickelten und teils aufgekauften Ladestrom-Marken. Das umfasst die eigene Sparte Energie 360° Mobilität, den 2014 gegründeten Lade-Pionier Swisscharge, den seit 2022 komplett im eigenen Besitz befindlichen Schnellladeanbieter „Mit der Zusammenführung unserer Mobilitätsaktivitäten in der Joya Mobility AG schaffen wir ein starkes und zukunftsfähiges Mobilitätsunternehmen, konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kund*innen ausgerichtet und mit hoher Innovationskraft“, sagt Romeo Deplazes, CEO von Energie 360°.

Was die Größe des eigenen Ladenetzwerks angeht, arbeitet Joya mit verschiedenen Zahlen. Der besonders hervorgehobene Wert von 25.000 Ladepunkten umfasst sowohl öffentliche als auch private Ladepunkte, vor allem von Flottenkunden. Das tatsächlich öffentliche Ladenetzwerk hingegen umfasst nur 7.500 Ladepunkte, was es aber zugleich zum größten öffentlichen Ladenetzwerk der Schweiz macht. Davon wiederum sind 2.200 im eigenen Joya-Ladenetz, für das Joya auch eigene Abo-Tarife anbietet, sowie 5.300 Ladepunkte im Auftrag von PartnernDie neue Joya-App soll demnächst verfügbar sein.

Kunden können damit einfach Ladepunkte finden, Ladepreise transparent anzeigen, Abos verwalten sowie Ladevorgänge starten und bezahlen. Hinzu kommt ein neues B2B-Portal für Unternehmen und Flottenkunden zum Verwalten von Nutzergruppen, Preisen und Ladestationen.

„Wir machen E-Mobilität einfach“, sagt Reto Baschera, CEO von Joya. „Mit dem Ladenetz für die Schweiz, einer einzigen App, transparenten Preisen und attraktiven Abos. Für E-Autofahrer*innen genauso wie für Unternehmen.

“Erste Ladestandorte sind bereits umgeflaggt worden und treten unter dem neuen Namen Joya auf. In den kommenden Monaten sollen die bestehenden Angebote und Standorte dann schrittweise weiter unter der Marke Joya zusammengeführt werden. Zugleich kündigt Joya umfangreiche Investitionen in die Schweizer Ladeinfrastruktur an: Bis 2030 will das Unternehmen rund 150 Millionen Franken in den Ausbau des nationalen Ladenetzes stecken.

„Wir werden unsere Position als Nummer 1 im Schweizer E-Mobilitätsmarkt nicht nur halten, sondern gezielt ausbauen“, betont Baschera. Damit bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Schweiz. Um die Kunden noch stärker zu binden, arbeitet Joya zudem daran, 2027 ein Loyalitätsprogramm für Vielfahrer*innen, vorteilhafte Roaming-Angebote für die Nachbarländer und Autocharge / Plug & Charge zu lancieren. Die neue Marke Joya ist zugleich auch ein Befreiungsschlag für das Mutterunternehmen Energie 360°.

Dessen Marke wird künftig nur noch für das Kerngeschäft als Anbieterin von Energielösungen genutzt – während Joya klar für E-Mobilität steht. Zugleich ist Joya aber eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Energie 360°.

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