Mehr als der Hälfte der Quartiersmanagement-Gebiete in Berlin droht in wenigen Jahren das Aus. Schuld ist eine neue Bundesregelung. Wie die tatsächliche Lage ist, spielt dafür keine Rolle.
droht in den kommenden Jahren ein massiver Kahlschlag. Für 19 der 32 Quartiersmanagement-Gebiete läuft Ende 2025 die Förderung durch den Bund aus.
Dieser habe bereits im vergangenen Jahr eine verbindliche Laufzeitbegrenzung von maximal 15 Jahren festgelegt, teilte nun die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des Abgeordneten Taylan Kurt mit, die dem Tagesspiegel vorab vorliegt. Zunächst hatte darüber der Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint berichtet.
Sozialpolitiker Kurt sieht auf die betroffenen Kieze große Probleme zukommen und macht insbesondere der SPD Vorwürfe, die die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung führt. „Der sogenannte linke Partner in der selbst ernannten ‚Fortschrittskoalition‘ legt mit seiner Verwaltung die Axt an das soziale Berlin“, sagte er. Der Senat müsse dringend „auch nach 2025 entsprechende Gelder bereitstellen“.
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