Trumps Sondergesandter stößt in Grönland auf Ablehnung. In Nuuk bekommt Jeff Landry die Stimmung schnell zu spüren, auch politisch verläuft der Besuch zunächst stockend.
“. Der Gouverneur von Louisiana reiste am Wochenende in die Hauptstadt Nuuk. Dort schlug ihm eine ablehnende Stimmung entgegen. Europäische Diplomaten äußern sich dem Bericht zufolge kritisch über den Besuch.
Sie befürchten, dass Landry sich mit seinem Auftritt blamiert. Laut „Telegraph“ soll er sich selbst zu Gesprächen eingeladen haben. Begleitet wird er dabei vom US Botschafter in Dänemark. Landry sagte dem dänischen Rundfunksender DR, Trump habe ihn vor der Reise aufgefordert, möglichst viele Freunde in zu finden.
Laut Berichten gelang ihm das nicht. Einwohner sollen ihm zugerufen haben, er solle nach Hause gehen. Auch kostenlose „Maga”-Kappen für Kinder stießen demnach auf Ablehnung.
“ keine bestätigten Treffen mit grönländischen Politikern. Selbst im Weißen Haus sorgte das dem Bericht zufolge für Verwunderung.picture alliance / TT NEWS AGENCY | Johan Nilsson / TTAm Montag kam es dann doch zu einem Treffen mit Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen. Nielsen machte einmal mehr klar, dass Grönland und das grönländische Volk nicht zum Verkauf steht. Über die Selbstbestimmung der Insel werde nicht verhandelt.
Grönland ist ein weitgehend selbstverwaltetes Gebiet des Königreichs Dänemark. In Washington wird seit Längerem über die strategische Bedeutung der Insel gesprochen. Trump hat erklärt, die brauchten Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit. Er sagte zudem, die USA würden die Insel „auf die eine oder andere Weise“ bekommen.
Kurz nach Landrys Ernennung im Dezember sagt Trump, Landry habe ihm mitgeteilt, er wolle die Führung übernehmen, um Grönland unter die Kontrolle Washingtons zu bringen. Landry selbst schreibt damals auf X, es sei ihm eine Ehre, in dieser ehrenamtlichen Rolle daran mitzuwirken, Grönland zu einem Teil der USA zu machen.
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