Die lauten Rufe beim DFB-Spiel gingen viral. Nun schildert der Fan, was zuvor auf den Rängen passiert sein soll.
Die Rufe beim Nations-League-Spiel Deutschland gegen Griechenland gingen viral. Nun erklärt der Fan, was im Stadion zuvor passiert sein soll. Während der TV-Übertragung des Nations-League-Spiels zwischen Deutschland und Griechenland am vergangenen Sonntag stand nicht nur die fußballerische Leistung im Mittelpunkt.
Denn unüberhörbare Rufe sorgten vor allem bei den Fernsehzuschauern für Aufsehen. In den sozialen Netzwerken gingen die Szenen viral. Nun hat sich der verantwortliche Fan zu der Thematik geäußert – und der Hintergrund ist schockierend. Hinter den Zwischenrufen steckte Steven Pawlowicz .
Er kommentierte einen Post des ZDF-Sportstudios mit den Worten: „Hinter uns wurde Menschenunwürdiges zu deutschen Spielern gerufen. Die einzige Antwort darauf ist positiver Support am Limit.
“ Der gebürtige Nürnberger hatte mit seinen „Karim, hol ihn dir! “-Rufen die Absicht, die Beschimpfungen gegen Karim Adeyemi zu übertönen. Das dies von den Außenmikrofonen so gut aufgezeichnet wurde, verwunderte ihn.. Viel schlimmer jedoch, wie sich zwei angebliche Fans in Augsburg verhielten.
Pawlowicz beschrieb gegenüber der „Bild“ die Situation wie folgt: „In der ersten Minute kamen aus der dritten Reihe hinter uns wüsteNicht nur gegen die Spieler richteten sich demnach die üblen Rufe.
„Es wurden auch andere Zuschauer wüst beleidigt und sogar mit Gewalt bedroht mit Ausrufen wie ,Komm doch her' oder ,Was willst du eigentlich? '“. Laut Pawlowicz wurde direkt den Ordnern Bescheid gegeben, doch von denen sei keine Antwort gekommen: „Es kam keine Reaktion – nur ein Achselzucken“. Dabei wollte er es nicht belassen.
Somit versuchte ein Freund, die beiden Pöbler zu filmen. Infolgedessen wurde dieser selbst Opfer von Beleidigungen, schilderte Pawlowicz gegenüber der „Frankenpost“. Als Adeyemi und Kevin Schade die Seite wechselten, nahm Pawlowicz das Heft selbst in die Hand.
„Jedes Mal, wenn sie etwas Ekliges geschrien haben, habe ich etwas Positives geschrien, aber lauter. “ Er wollte somit verhindern, dass die abscheulichen Rufe an die Öffentlichkeit gerieten. „Positivität ist lauter als Negativität. “Kurios: DFB-Neuling fliegt aus dem Klopp-Kader – darf aber von der Startelf träumen In der zweiten Halbzeit waren laut des 32-Jährigen keine Pöbeleien mehr zu hören.
Er vermutet, dass die beiden Übeltäter aus dem Stadion geschmissen wurden. Pawlowicz geht häufig zu Länderspielen ins Stadion. Diese seien laut ihm „eigentlich super entspannt“. In all der Zeit „habe ich so etwas bei Länderspielen noch nicht erlebt“, schilderte er der „Bild“ gegenüber.
Pawlowicz hofft, dass so etwas nicht wieder vorkommt: „Mir geht es darum, dass unsere Grundwerte verkörpert werden. Solche Ausrufe haben in unseren Stadien keinen Platz!
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