Kein „Tatort“ am Sonntag: Neuer „Polizeiruf 110“ schockiert mit blutigen Grausamkeiten [Kritik]

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Kein „Tatort“ am Sonntag: Neuer „Polizeiruf 110“ schockiert mit blutigen Grausamkeiten [Kritik]
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Die Krimisaison 2023/2024 hat endlich begonnen. Und wie...

Als Claudia Michelsen vor vier Jahren die Ehre zuteilwurde,, befand sich der mitteldeutsche „Polizeiruf 110“ noch im bräsig dahinplätschernden Dornröschenschlaf. Erst als Kommissarin Doreen Brasch zur Einzelkämpferin umgedeutet wurde, löste sich die angezogene Handbremse. Mittlerweile ist nahezu jeder Magdeburger Krimi ein Treffer und auch der neuste Fall ist eine im wahrsten Sinne des Wortes fesselnde Angelegenheit.

Dabei muss die gewohnt souverän auftretende Schauspielerin gar nicht aus dem Vollen schöpfen. Das garstige Drehbuch von Khyana el Bitar sowie die beängstigend unberechenbar gezeichnete Figur der Kindesentführerin Inga reichen völlig aus, um den ersten Krimi nach der Sommerpause zu einem echten Ausrufezeichen zu machen, von Braschs malträtiertem Chef Uwe Lemp ganz zu schweigen.

Ans Bett gefesselt muss Uwe Lemp mit ansehen, wie Inga Werner das Baby zum Ersatz ihres eigenen, gerade verstorbenen Kindes werden lässt und ihre gemeinsame Flucht nach Finnland vorbereitet. Da Doreen Brasch ihren Chef im Urlaub wähnt und es keinerlei Anhaltspunkte gibt, die zur Täterin führen, schwinden die Aussichten auf eine baldige Rettung zusehends. Bleibt nur die Hoffnung, dass Inga Werner in ihrem Wahn einen Fehler macht.

Dass der alptraumhafte Thriller solche Emotionen auslöst, hat er natürlich seinem Personal vor und hinter der Kamera zu verdanken. Die Entscheidung, auf das übliche Rätselraten zu verzichten und die Täterin in den Vordergrund zu rücken, erweist sich als goldrichtig und wird mit einer herausragenden Vorstellung von Schauspielerin Franziska Hartmann belohnt.

Die Eröffnung der neuen Krimisaison ist unterm Strich nichts weniger als ein Paukenschlag, der die Messlatte für alles, was in den nächsten Wochen und Monaten kommen wird, in die Höhe treibt. Für Lena Odenthal, die kommende Woche auf Sendung geht, wird es schwer, diesen Einstand zu übertreffen.um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt und ist danach in der Mediathek für sechs Monate als Wiederholung im Stream verfügbar.

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