Weil gegen sie aus der rechtsradikalen Szene gehetzt werde, wollen zwei Lehrer einer Oberschule in Burg die Bildungsstätte verlassen. Der Staatsschutz prüft nun mehrere Vorwürfe.
Nach Bekanntwerden des Weggangs der beiden Lehrer von einer Oberschule in Burg infolge von Anfeindungen aus der rechtsextremen Szene ermittelt nun der Staatsschutz. Die Polizei untersucht mehrere Tatvorwürfe im Zusammenhang mit einer Klebeaktion und einem Instagram-Kanal, die sich gegen Laura Nickel und Max Teske richten, wie Ines Filohn, die Sprecherin der Polizeidirektion Süd, dem Tagesspiegel am Donnerstag auf Anfrage mitteilte.
Auf Stickern, von denen laut Polizei circa 30 Stück an Dachrinnen und dem Gebäude der Burger „Mina-Witkojc“ Schule angebracht wurden, waren am Mittwoch Fotos von Laura Nickel und Max Teske sowie die Aufschrift „pisst Euch nach Berl*in“ zu sehen. Die Polizei prüft, ob die Urheber der Klebeaktion mit den Stickern gegen den Tatbestand der Beleidigung verstoßen haben.
Abseits davon untersucht der Staatsschutz, ob mit einem Instagram-Kanal, auf dem - ebenfalls versehen mit einem Foto der beiden - „Zeckenjagd“ propagiert wurde, der Tatvorwurf des Aufrufs zu Straftaten erfüllt worden ist.Die beiden Lehrer Laura Nickel und Max Teske hatten am Mittwoch dem Tagesspiegel bestätigt,Begründet hatten sie den Schritt mit der belastenden Situation in den vergangenen Wochen und mit Anfeindungen aus der rechtsextremen Szene.
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