Die Aufgabe ist gewaltig: Die Ukraine entwickelt eigene Abwehrraketen, um rasend schnelle Geschosse aus Russland noch im Flug abzufangen. Ein Experte bewertet das Vorhaben.
“ genannte Waffe mag dem deutschen Taurus zwar technisch unterlegen sein, doch was nützen der Ukraine Marschflugkörper, die sie nicht bekommt? Ähnlich verhält es sich bei den Abwehrwaffen.
Die Ukraine hat nach wie vor das Problem, ballistische Raketen aus Russland nicht gut genug abwehren zu können. Sie fliegen in extremen Geschwindigkeiten. Die beste Lösung hört auf den Namen „Patriot“, kommt aus den USA und trifft das anfliegende Geschoss im Flug.
Allerdings sind die Patriots –Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dürfte wissen, wie aussichtslos seine Versuche sind,. Das europäische Alternativsystem SAMP/T ist keine ausreichend gute Alternative, es wird in zu geringen Stückzahlen produziert. Darum soll die kritische Lücke in der Flugabwehr, die Putins Armee immer wieder für ihren Luftterror auf die ukrainische Zivilbevölkerung ausnutzt, durch eigene Ingenieursleistungen geschlossen werden. An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert.
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Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Die Aufgabe fällt dem Unternehmen Fire Point zu, das auch den „Flamingo“ herstellt.
Außerdem produziert das Unternehmen die meisten der ukrainischen Kampfdrohnen. Die Firma will nun ein Raketenabwehrsystem konstruieren und produzieren, gemeinsam mit anderen europäischen Waffenherstellern. Anfang Juni meldete Fire-Point-Chefin Iryna Terekh einen Test der Abfangrakete FP-7. X und veröffentlichte das Video eines Raketenstarts:An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert.
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Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Die Rakete soll die Grundlage eines „Freyja“ genannten Systems bilden. Zu diesem gehört auch ein Radar zur Erkennung der feindlichen Raketen. Bereits Ende 2027 soll das System laut Angabe von Fire Point einsatzbereit sein.
Die Chefin gibt in ihrem Post zu, dass das Ziel „unrealistisch und ehrgeizig klingen mag“, sie verspricht große Anstrengungen. Nach der Ankündigung stellen sich zwei Fragen: Wie sinnvoll ist das Abwehrsystem in der Theorie? Wann ist es einsatzbereit?. Er sieht Potenzial – und Fragezeichen.
Fire Point will ihre Abfangraketen kostengünstig für die Ukraine herstellen. Das Ziel sind Stückkosten von unter einer Million US-Dollar. Hier sieht Hoffmann ein gutes Argument für das ukrainische Produkt. Für eine 90-prozentige Abfangwahrscheinlichkeit seien zwei Patriots zum Preis von insgesamt 14,6 Millionen US-Dollar nötig.
Dieselbe Wahrscheinlichkeit könnte mit vier Fire-Point-Raketen erreicht werden. Hoffmann rechnet mit einer Million US-Dollar pro Stück und kommt daher auf Kosten von vier statt 14,6 Millionen US-Dollar pro abgefangener Rakete aus Russland. Großes Fragezeichen hinter dem Zeitplan Ein Blick in die Geschichte der Raketenverteidigung zeige jedoch die enormen Herausforderungen, vor denen Fire Point stehe. Die Patriots – seit 1967 entwickelt und 1984 in Dienst gestellt – hätten Jahrzehnte der Verbesserung und Tests bis zur derzeitigen Qualität gebraucht.
Der Schlüssel habe im Durchhaltevermögen der US-Armee und -Regierung gelegen. Trotz Misserfolgen sei an den Patriots festgehalten worden, sodass die Ingenieure „über Jahrzehnte hinweg schrittweise technologische Verbesserungen“ umsetzen konnten. Ähnlich laufe es nun mit dem europäischen Verteidigungssystem SAMP/T.Wenn Fire Point sein Versprechen einlösen will, müsste es dieses historische Muster durchbrechenDie Aufgabe ist enorm. Gerade im Bereich der Drohnen hat die ukrainische Verteidigungsindustrie aber bewiesen, dass sie in kurzer Zeit innovativ sein kann, gezwungen durch den russischen Angriff.
Im Ergebnis gelingen den ukrainischen Soldaten nun Angriffe auf die Versorgungswege der russischen Armee, auf Waffenfabriken und die Treibstoffproduktion. Russland steht unter Druck.
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