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Kommentar: Bei Gasimporten nicht immer nur an Energie denken Erdgas Energiewende

rund 196 Mtoe mittels Dampfreformierung in die Herstellung von Wasserstoff, also knapp ein Achtel. Ungefähr die Hälfte davon dient wiederum der Herstellung von Ammoniak, Methanol und Stahl. Was ist mit dem Import von Zwischenprodukten?

Hier gibt es also einen nicht unerheblichen Hebel, die Gasimporte klimafreundlicher zu machen und zu diversifizieren – durch den Import von Zwischenprodukten wie Ammoniak, Methanol oder andere Grundstoffe der chemischen Industrie. Im Prinzip geschieht etwas Ähnliches schon heute – beispielsweise durch den Import von Kunststoffen, Nahrung, Textilien, elektronischen Geräten oder anderen Konsumprodukten. Die dazu benötigte Energie wird in den Herstellungsländern aufgewendet. Das schönt zwar die deutsche Klimabilanz, hilft dem Klima global gesehen aber wenig, wenn die Produkte beispielsweise mit chinesischem Kohlestrom produziert werden.Gregor Honsel ist seit 2006 TR-Redakteur.

Diese Auslagerung energieintensiver Prozesse ließen sich aber auch zu Nutze machen. Statt in Stromtrassen, Pipelines, Terminals oder Tanker zu investieren, könnte ein Teil des Geldes auch in Fabriken vor Ort investiert werden, wo es reichlich Erneuerbare gibt, und deren Produkte importieren. Industriepolitisch ist das natürlich heikel, weil es Teile der Wertschöpfungskette ins Ausland verschiebt. Und es schafft neue Abhängigkeiten. Aber diese bestehen bei jeder anderen Form von Energieimporten auch. Aus Klimasicht wäre es jedenfalls sinnvoll, weil sich die Transportverluste auf diese Weise reduzieren ließen.

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