Alba Berlin drohte im Sommer das Aus in der Mercedes-Benz-Arena. Besitzer Anschutz Entertainment Group (AEG) wollte höhere Einnahmen generieren, die sich mit Konzerten und anderen Events leichter erzielen lassen als mit Alba.
Letztlich einigten sich AEG und Verein doch noch auf einen Dreijahres-Kontrakt. „Zu herausfordernden Konditionen“, sagt Alba-Boss Axel Schweitzer .: „Es ist eine signifikante Änderung, die man nicht einfach kompensieren kann. Mittelfristig müssen wir das Hallen-Thema bearbeiten. Da hängt auch ein Nachwuchs-Zentrum dran.“
Im Klartext: Eine neue Arena muss her mit 8000 bis 10.000 Plätzen. Baldi macht aber klar: „In infrastrukturellen Dingen dürfen und können wir nicht allein dastehen. Eine neue Halle kann ein Ziel sein.“Denn eine Alternative gibt es nicht. Die Max-Schmeling-Halle ist ausgelastet, das Velodrom vor allem eine Rad-Halle. Die nächsten großen Arenen stehen in Magdeburg und Leipzig. Da kann Alba unmöglich spielen.
„Es war aber kurz davor“, sagt Baldi. In der Tat hätte ein mögliches Playoff-Heimspiel im Mai nicht in Berlin stattgefunden, sondern in Weißenfels. Doch Alba flog vorher raus …2026 muss wohl nochmal mit AEG verlängert werden, denn bis dahin wird keine neue Arena existieren. Baldi macht Druck: „Wenn wir in drei Jahren genau da stehen, wo wir heute stehen, das wäre schlecht.
Sein fast schon flehentlicher Aufruf: „Alba Berlin braucht ein Zuhause. Aber ohne Unterstützung werden wir es nicht auf die Beine stellen können.“
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