Konflikt um die Ukraine - in Moskau hat das Gespräch zwischen Bundeskanzler Scholz und dem russischen Staatschef Putin begonnen. Scholz sprach von einer schwierigen Situation für Frieden und Sicherheit in Europa. (1/2)
Journalisten verfolgen in einem Presseraum die Übertragung des Treffens von Bundeskanzler Olaf Scholz und Russlands Präsident Wladimir Putin. Der Kanzler sprach denn in Moskau auch von einer schwierigen Situation für Frieden und Sicherheit in Europa.
Der SPD-Politiker ergänzte, er sei vor diesem Hintergrund froh, sich mit Putin austauschen zu können. Scholz wies zudem auf die Bedeutung guter Wirtschaftsbeziehungen zu Russland hin.Putin sagte vor dem Gespräch, die russisch-deutsche Zusammenarbeit im Energiebereich habe für Moskau Priorität. Er ergänzte, in dem Gespräch solle es vor allem um die Sicherheit in Europa und insbesondere den Ukraine-Konflikt gehen. Vor dem Beginn der Unterredung hatte der Kreml erklärt, einen Teil der Soldaten an der Grenze zur Ukraine abgezogen zu haben. Sprecher Peskow nannte das einen gewöhnlichen Vorgang, kündigte zugleich aber weitere Militärübungen an.Bundeskanzler Scholz hatte es wie zuvor auch Frankreichs Staatspräsident Macron abgelehnt, sich vor dem Treffen mit Putin von russischer Seite auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Der für den Zutritt zum Kreml erforderliche PCR-Test wurde nach der Landung in Moskau von einer Ärztin der deutschen Botschaft vorgenommen.Der Westen befürchtet seit Wochen einen russischen Einmarsch in der Ukraine. Russland hat nach Schätzungen von westlichen Geheimdiensten mehr als 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. ExpertenDie russische Regierung bestätigte heute den Abzug eines Teils der an der Grenze zur Ukraine zusammengezogenen Soldaten. Bei dem Rückzug handele es sich um einen gewöhnlichen Vorgang nach Abschluss von Militärübungen, sagte Regierungssprecher Peskow in Moskau. Zugleich erklärte er, dass es noch weitere Manöver geben werde.sagte im Deutschlandfunk , aus Sicht von Scholz gehe es um Krieg und Frieden. Daher werde er mit einer Botschaft von Geschlossenheit und Entschlossenheit des Westens in das Gespräch mit Putin gehen. Die Frage sei, ob Scholz die Gelegenheit ergreife, seine umstrittene Rhetorik zu möglichen Sanktionen zu korrigieren. Scholz hatte bisher den Begriff"Nord Stream 2" vermieden. Dahinter steht die Frage, ob die Gasleitung von Russland nach Deutschland im Falle einer russischen Invasion in der Ukraine eine Zukunft hat., für den Kreml gehe es heute darum, herauszufinden, wer der neue Bundeskanzler eigentlich sei und wofür er stehe - auch angesichts seiner immer wieder unklaren Äußerungen zu möglichen Sanktionen gegen Russland. Kellermann selbst geht weiter nicht davon aus, dass Putin einen großangelegten Krieg riskieren werde. Russlands Außenminister Lawrow hatte gestern in einem Gespräch mit Putin für weitere Verhandlungen mit dem Westen plädiert.Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Schmid, forderte Russland auf, seine Truppen an der Grenze zur Ukraine abzuziehen. Er
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