Tel Aviv - Nachdem der Kopilot eines FlyDubai-Fluges in der letzten Woche versucht hat, das Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv zum Absturz zu bringen, sind neue Details bekannt geworden. Wie
Tel Aviv - Nachdem der Kopilot eines FlyDubai-Fluges in der letzten Woche versucht hat, das Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv zum Absturz zu bringen, sind neue Details bekannt geworden.
Wie der US-Sender CBS News berichtet, wurde der Kopilot mittlerweile namentlich identifiziert. Es handele sich um einen ehemaligen Mitarbeiter von Oman Air, der während seiner Zeit dort radikale Websites besucht haben soll. Dies habe zu seiner Versetzung an einen Büroarbeitsplatz geführt. 2024 verließ er demnach die Airline und wurde später von FlyDubai eingestellt, angeblich ohne dass eine Überprüfung durch die omanische Regierung stattfand. Der Mann sei omanischer Staatsbürger, lebte jedoch den Großteil seines Lebens außerhalb des Landes.
Seine Mutter sei Syrerin und sein Vater Omaner. Der Kopilot soll am Mittwoch auf dem Flug den Flugkapitän angegriffen und versucht haben, die Maschine zum Absturz zu bringen. Weiterhin wird in manchen Quellen von einem Messer als Angriffswerkzeug berichtet, in anderen Berichten ist von einer Axt die Rede, die standardmäßig im Cockpit vorhanden sein soll. Der Kapitän konnte den Angriff jedenfalls offensichtlich abwehren und die Cockpittür entriegeln, woraufhin Passagiere den Kopiloten überwältigten.
Zwei außer Dienst befindliche Piloten übernahmen die Kontrolle über das Flugzeug und landeten es notfallmäßig in Tabuk, Saudi-Arabien. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte, dass der Kopilot islamistisch radikalisiert worden sei und das Flugzeug mit den Passagieren zum Absturz bringen wollte. Die Ermittlungen laufen, um festzustellen, ob er im Auftrag gehandelt hat. Der Mann wurde inzwischen in die Vereinigten Arabischen Emirate überstellt, wo er von israelischen, saudischen und emiratischen Behörden befragt wird.
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