Kroatien plant eine verpflichtende doppelte Preisauszeichnung für Restaurants, Cafés und touristische Dienstleister. Neben dem aktuellen Preis soll künftig auch der Vergleichspreis vom 10. September 2026 erscheinen. Die zunächst für den 1. Oktober 2026 vorgesehene Regelung wurde verschoben. Ziel ist es, Preiserhöhungen für Einheimische und Gäste sichtbarer zu machen. Restaurantbetreiberinnen und -betreiber protestieren jedoch gegen die zusätzlichen Anforderungen.
Kroatien will Änderung einführen, die Touristen wirklich hilft – und es gibt massiven Protest aus der Gastronomie Bald müssen Gastronom:innen und Dienstleister:innen in Kroatien nicht mehr nur aktuelle Preise angeben, sondern auch weitere relevante Informationen für Gäste.
Mit der neuen Transparenz will das Land Preissteigerungen direkt sichtbar machen. Das gefällt einigen Restaurant-Betreiber:innen aber nicht. Kroatien will konsequent gegen versteckte Preissprünge vorgehen. Ursprünglich ab dem 1.
Oktober 2026 sollte gelten: Wer auf der Speisekarte einen aktuellen Preis liest, findet daneben auch den Preis vom 10. September 2026 – der offizielle Stichtag für die Vergleichswerte. Die Regelung wurde nun doch noch mal verschoben. Der Grundgedanke – mehr Fairness und Transparenz für die nationale und internationale Kundschaft – bleibt aber erhalten.
Die Verordnung wird Cafés, Restaurants und zahlreiche Dienstleister:innen betreffen, die im Tourismus eine große Rolle spielen. So lässt sich beim nächsten Kaffee am Meer, dem Abendessen im Urlaubsort oder bei Freizeitangeboten auf einen Blick erkennen, wie sich die Preise verändert haben. Die Maßnahme richtet sich sowohl an Einheimische als auch an Tourist:innen. Indem die Preisentwicklung offen gezeigt wird, sollen Diskussionen über"Wucherpreise" oder plötzliche Kostenexplosionen transparenter werden.
Urlauber:innen sehen bei der Bestellung direkt, ob sie etwa für eine Kugel Eis seit dem Stichtag mehr bezahlen als zuvor. Kroatien reagiert damit auf ein Problem, das viele Urlaubsländer betrifft: Nach der Umstellung auf den Euro haben viele Gäste und Einheimische deutliche Preissteigerungen gespürt. Die doppelten Preisauszeichnungen sollen dafür sorgen, dass diese Entwicklung nicht mehr unter dem Radar bleiben kann.
Im Urlaub lauert eine ganz neue BetrugsmascheKurioser Wander-Geheimtipp an der Ostsee: Er ist gesäumt mit Statuen und kostenlos Laut Wirtschaftsminister Ante Šušnjar arbeitet die Regierung nun an einer praxistauglicheren Lösung, die ab November 2026 gelten und echten Nutzen für Verbraucher:innen bringen soll. Bis dahin bleibt es vorerst bei den bisherigen Preisangaben. Aufgeschoben heißt aber nicht aufgehoben.
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