Die Gewerkschaftsfunktionäre haben offenbar ihre handwerkliche Ausbildung vergessen, als sie ihren Vorschlag zur Steuerreform aufschrieben. Ein Gastbeitrag.
über Steuererhöhungen diskutiert wird. Zuletzt erregten die Steuererhöhungsphantasien des Deutschen Gewerkschaftsbundes die Gemüter – völlig zu Recht. Die Vorschläge könnten gut und gerne aus dem Handbuch des Antikapitalismus stammen.soll ab einem zu versteuernden Einkommen von 87.000 Euro auf 49 Prozent angehoben werden, der sogenannte Reichensteuersatz ab 140.000 Euro auf 52 Prozent.
Der Solidaritätszuschlag würde offenbar nicht gestrichen, sodass in der Spitze eine Steuerbelastung von rund 55 Prozent resultierte. Zudem soll das Ehegattensplitting „überwunden“ werden, was eine Steuererhöhung für viele verheiratete oder verpartnerte Paare bedeutet. Jenseits der Einkommensteuer zielen die Gewerkschaften noch unverhohlener auf die Unternehmen ab. Die Vermögensteuer soll wieder und eine Vermögensabgabe neu erhoben werden.
Erbschaften und Schenkungen sollen „gerecht besteuert“ werden, also soll die Verschonung des Betriebsvermögens gestrichen werden. Außerdem sollen die Steuervergünstigungen für Unternehmen befristet, die Körperschaftsteuer auf 25 Prozent angehoben und eine Finanztransaktionssteuer eingeführt werden.
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