Mit Weltjahresbestzeit war die Sprintstaffel der DLV-Männer zur WM gereist – dort kam das Aus im Vorlauf. Anteil daran hatte eine umstrittene Änderung des Setzsystems. Und: die Stabhochspringer wollen »auf die Kacke hauen«.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hatte gegen die »kurzfristige und nicht eindeutig transparente« Änderung Einspruch eingelegt. Dieser wurde abgelehnt.
Und so kam es, wie befürchtet: Auf der unangenehmen Innenbahn reichte es in 38,83 Sekunden nur zu Platz vier in ihrem Vorlauf, nachdem Hartmann beim ersten Wechsel abbremsen musste. Elfte wurde die deutsche Auswahl in der Endabrechnung – das Aus.Die deutsche Frauenstaffel hat hingegen mit der insgesamt viertbesten Zeit das Finale über 4x100 m erreicht.
Vor dem deutschen Quartett, das in dieser Besetzung bei Olympia in Tokio Platz fünf belegt hatte, lagen Großbritannien sowie die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen aus Jamaika , die allerdings im Vorlauf auf ihre Topstars um die fünfmalige 100-m-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce verzichteten. Im zweiten Vorlauf setzten die USA in starker Besetzung in 41,56 Sekunden die Bestzeit.
»Es war auf jeden Fall nervenaufreibend. Durch eine solche Quali musste ich aber auch mal durchgehen. Ich bin der Aufgabe gewachsen gewesen«, sagte Lita Baehre in der ARD.Neben ihm schaffte auch Oleg Zernikel den Sprung in die Entscheidung am Sonntag. Der WM-Debütant aus Landau hinterließ einen starken Eindruck und übersprang alle Höhen inklusive 5,75 m ohne Fehlversuch. »Ich bin auf jeden Fall gut drauf.
Torben Blech scheiterte dreimal an seiner Einstiegshöhe von 5,30 m und schied damit auch bei seiner dritten großen weltweiten Meisterschaft nach der WM 2019 und Olympia 2021 in der Qualifikation aus.
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