Exakte Zahlen über Kinder und Jugendliche mit Long Covid gibt es nicht. Aber erste Hinweise, bei welchen ein erhöhtes Risiko besteht.
Long Covid meint Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion. Das Krankheitsbild ist uneinheitlich; die Ursachen sind noch nicht erforscht. Mehr zu Long Covid ...Erkrankung
trägt. So sind Mädchen, Teenager, Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Kinder und Jugendliche, die wegen eines schweren Covid-19-Verlaufs im Krankenhaus behandelt wurden, häufiger davon betroffen. In seltenen Fällen treten schwere Entzündungen etwa drei bis vier Wochen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus auf. Diese als "" oder auch als "MIS-C" bezeichnete Erkrankung äußert sich unter anderem durch Fieber, Schmerzen, Erbrechen, Ausschlag und Müdigkeit. Manche Kinder müssen auf der Intensivstation behandelt werden, die Erkrankung ist mittlerweile aber gut behandelbar.Derzeit wird Elli in einer Fachklinik behandelt.
Zu Hause spielt sich ihr Leben auf wenigen Quadratmetern ab. Treppen kann sie nicht mehr steigen, die meiste Zeit ist sie an ihr Bett gefesselt. Lesen, Musikhören, Telefonieren - alles, sagt ihre Mutter, erschöpfe ihre Tochter. Gleich nach dem Aufwachen sei Elli bereits wieder müde.Lena Riepl, Mutter von erkrankter ElliAn Schule, an die Zukunft sei im Moment überhaupt nicht zu denken, so Lena Riepl.
Es ist eine wahre Odyssee durch Schulen, Ämter, Behörden, bis Betroffene Hilfe finden. "Ich hätte vorher nicht gedacht", sagt die 41-jährige Lena Riepl, "dass man so durch ein System rauschen kann."Mit ein Grund, warum sie sich in der Initiative "NichtGenesenKids" engagiert, um anderen Eltern zu helfen. Sei es beim Kontakt, Austausch und der Kommunikation mit Ärzten, Fachambulanzen, Ämtern, Schule, Krankenkasse und und und.