Nachdem Honda-Pilot Marc Márquez 2020 nach seinem schweren Sturz und der Oberarm-Verletzung ausfiel, sollten neun Monate bis zum MotoGP-Comeback vergehen. In Portimão äußerten sich seine Kontrahenten zu seinem Neustart.
Nachdem Honda-Pilot Marc Márquez 2020 nach seinem schweren Sturz und der Oberarm-Verletzung ausfiel, sollten neun Monate bis zum MotoGP-Comeback vergehen. In Portimão äußerten sich seine Kontrahenten zu seinem Neustart.
Es ist das große Thema vor dem Grand Prix von Portugal: MotoGP-Seriensieger Marc Márquez kehrt zurück auf die große Bühne. Der Honda-Star gibt in Portimão sein Comeback in der Königsklasse der Motorrad-Szene, doch was halten seine Gegner von seinem Weg zurück auf die Rennstrecke. Johann Zarco führt nach den beiden ersten Rennen in Katar die Weltmeisterschaft an. Der Franzose holte bei seinem Pramac-Ducati Einstand zwei zweite Plätze und ist nun gespannt, wo Márquez sich eingliedert: «Es ist super, dass Marc zurück ist, ganz besonders für ihn selbst, denn ich kann es mir nicht vorstellen, diesen Weg mit so viel Energie zu gehen», betonte der 30-Jährige in der Pressekonferenz am Donnerstag. «So lange zu Hause zu bleiben und gleichzeitig die Angst zu haben, dass der Arm nicht mehr gesund sein wird, ist eine große Herausforderung. Ich glaube, alle Fans sind sehr glücklich, aber vor allem er selbst ist happy. Ich freue mich für ihn, dass er sich seine Sorgen an diesem Wochenende nehmen kann», erklärte der Franzose. Yamaha-Star Fabio Quartararo besiegte Zarco beim letzten Rennen in Doha. Vor dem Lauf in Portimão liegt er gleich hinter seinem Landsmann in der Tabelle. Er sieht das Comeback von Márquez vor allem als Gewinn für die MotoGP-Serie. «Es ist großartig für ihn, nach solch einer langen Zeit zurück auf ein MotoGP-Motorrad zu springen. Ganz besonders wichtig ist es aber für die Meisterschaft, denn er hat die gesamte Saison 2020 verpasst, das war schon sehr eigenartig. Auch für die Fans muss es ein schöner Moment sein», sagte der 21-Jährige. «Für alle ist es gut, dass Marc zurückkommt», fügte Teamkollege Maverick Viñales hinzu. «Als Fahrer so lange aus dem Geschäft zu sein, muss eine sehr schwierige Situation sein. Für uns Fahrer gehört das Motorradfahren zum Lebensgefühl, wir genießen es alle sehr. Auf der Strecke sind wir Gegner, aber abseits der Strecke haben wir Freude und lachen miteinander, das ist das Wichtigste.» Er freue sich für Márquez, so der Sieger des diesjährigen Saisonstarts in Katar. Auch der aktuelle MotoGP-Weltmeister Joan Mir ist gespannt auf die Rückkehr des Superstars: «Marc ist die Referenz in der MotoGP und es ist gut, dass er wieder da ist. Es wird eine großartige Möglichkeit für mich, von ihm zu lernen. Ich bin froh, dass er wieder auf die Strecke zurückkehrt und wir werden sehen, wie konkurrenzfähig er sein wird», berichtete der Suzuki-Pilot. «Es ist der erste Schritt.» Zu guter Letzt äußerte sich auch Miguel Oliveira zu dem Nummer-1-Thema des Tages. «Ich freue mich für ihn, vor allem, dass er wieder ein normales Leben führen kann, nach so einem schrecklichen Unfall», gab der Portimão-Sieger des Vorjahres zu. «Nun wieder das tun zu können, was er liebt, nämlich Rennen fahren, ist ein großartiges Zeichen. Als Gegner sind wir sicherlich alle sehr gespannt, denn trotz all unserer guten Ergebnisse im letzten Jahr, es fehlte der Dominator der letzten Dekade. Es bringt uns sicher eine Menge Motivation, dass er wieder bei uns ist.»Exklusiv auf SPEEDWEEK.com: Dr. Helmut Marko, Motorsport-Berater von Red Bull, analysiert den jüngsten Grand Prix. Diesmal: Jeddah, Ferraris Problem mit Ollie Bearman und die Form der Racing Bulls.
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