Macron muss um die absolute Mehrheit im Parlament fürchten

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Endspurt für Macron: Frankreichs Präsident muss um seine absolute Mehrheit im Parlament fürchten. Vor der Stichwahl fahren seine Unterstützer zu schweren rhetorische Geschütze auf.

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Die Parteien-Allianz hinter Macron hingegen muss um ihre absolute Mehrheit bangen. In der zu Ende gehenden Legislaturperiode kam dem Parlament kaum Gewicht zu, da Macrons Partei La République en Marche nicht auf Unterstützung anderer Fraktionen angewiesen war, um das Programm des Präsidenten umzusetzen. Dieses Mal sehen die Prognosen Macron und seine Verbündeten gemeinsam bei 252 bis 292 Sitzen.

Diese Formel haben einzelne Macron-Anhänger nun auch auf die linke Allianz übertragen. So rief die Ex-Sportministerin Roxana Maracineanu diese Woche zu einem"front républicain" gegen ihre Konkurrentin von der Nupes, Rachel Keke, auf. Keke lag in der ersten Abstimmungsrunde mit 37,2 Prozent klar vor Maracineau .

Auch die Umweltministerin Amélie de Montchalin, deren Wiederwahl - und folglich auch ihr Amt - wegen eines Nupes-Kandidaten auf der Kippe steht, griff zu harter Rhetorik. Sie warf ihrem linken Konkurrenten, dem Juden Jérôme Guedj, vor, er befördere durch seine Zugehörigkeit zur Nupes-Allianz automatisch Antisemitismus und"die Unterwerfung unter Russland".

Mélenchon hingegen setzte am letzten Wahlkampftag nicht nur auf die Mobilisierung junger Wähler, sondern auch auf sein neu geschaffenes Image als Umweltschützer. Dem Polit-Urgestein Mélenchon ist es gelungen, sich an die Spitze der französischen Klimabewegung zu stellen. Als er am Freitagmorgen sein Generation-Nupes-Plakat am Canal Saint-Martin ausrollte, stand in Paris die Luft - die erste heftige Hitzewelle des Jahres.

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