An der Mainzer Unimedizin wurde zuletzt des Öfteren gegeneinander und weniger miteinander gearbeitet. Das muss sich angesichts der Herausforderungen ändern, sagt Wissenschaftsminister Hoch. In den kommenden Monaten gilt es, entscheidende Weichen zu stellen.
Foto: Tim Würz/dpa
Für die Kandidatensuche sei eine Findungskommission zuständig. Es seien bereits Gespräche geführt worden und es würden noch weitere geführt, sagte Hoch. Er sei zuversichtlich, dass bis zum Herbst die Nachfolge geklärt werde. Dass die Unimedizin ungeachtet der jüngsten Schlagzeilen einen guten Ruf habe, zeige die „sehr gut Bewerberlage“.
Hoch betonte, in den vergangenen Jahren habe es an der Unimedizin zu viel „Silodenken“ gegeben, es sei zu viel in Bereichen und zu wenig zusammen gedacht sowie mit dem Finger auf andere gezeigt worden. „Wenn es gelingt, die inneren Prozesse in ein fruchtbares Arbeitsumfeld zu bringen, dann ist da richtig Potenzial“, sagte Hoch. Ein Vorstand müsse Entscheidungen gemeinsam treffen. „Da möchte ich hinkommen“, erklärte der Minister.
Das Ministerium hat eine Analyse der Organisation der Unimedizin beim Beratungsunternehmen Roland Berger in Auftrag gegeben. Vor kurzem war dafür ein neuer Projektleiter eingesetzt worden. Das geschah auf Wunsch von Aufsichtsrat und Vorstand der Unimedizin, um jeden Eindruck der Befangenheit zu vermeiden, wie es hieß.
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