Mit den Plätzen 2 und 5 in Aragon festigte Marcel Schrötter aus dem Team MV Agusta Reparto Corse seinen dritten Platz in der Supersport-WM. Weshalb er nach dem zweiten Rennen am Sonntag trotzdem nicht zufrieden ist.
. Nach dieser feinen Leistung hatte er sich für Lauf 2 am Sonntag viel vorgenommen. Doch während die in der WM vor ihm liegenden Nicolo Bulega und Stefano Manzi auf den Rängen 1 und 2 ins Ziel kamen, wurde es für Marcel nur Position 5.
«Nach der Leistung am Samstag bin ich natürlich unzufrieden», erzählte der Süddeutsche beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Ich hatte mehr Potenzial erwartet, habe aber relativ früh gemerkt, dass ich mir schwerer tue. Wir haben Kleinigkeiten am Chassis versucht, weil wir immer besser werden wollen. Ich weiß nicht, ob es daran lag. Der Hinterreifen hatte nicht die Performance, ich tat mir extrem schwer, an der Gruppe dranzubleiben.
«Ein fünfter Platz ist kein Desaster», betonte Schrötter. «Aber wenn der auf dem Podium direkt vor dir fährt und ich zwischenzeitlich schneller bin als Manzi… Ich war nicht regelmäßig genug, wir müssen genau analysieren, weshalb es von Samstag auf Sonntag solche Unterschiede gibt. Die Pace war von allen schneller, das ist ein Unterschied.
Positiv: Über das Wochenende gesehen hat Schrötter seinen Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber dem Vierten Caricasulo auf 57 Punkte ausgebaut. Zu Manzi und WM-Rang 2 fehlen ihm 56 Punkte, die Positionen sind bei noch 100 zu holenden Zählern deutlich bezogen. «Wenn keine großen Fehler passieren, sollte das mit WM-Rang 3 funktionieren», meinte Marcel abschließend. «Ich will das aber nicht auf Nummer sicher heimfahren, sondern regelmäßig auf dem Podium stehen und diese Saison noch ein Rennen gewinnen.»
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