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Marktbericht: US-Job-Daten sorgen für Unbehagen

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Marktbericht: US-Job-Daten sorgen für Unbehagen Marktbericht Börse DAX DowJones Zinsen Fed Arbeitsmarkt Gold

Der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember hat zum Wochenschluss auf beiden Seiten des Atlantiks den Sorgen vor steigenden Zinsen neue Nahrung gegeben. Die Kurse gaben überwiegend weiter nach. An der New Yorker Aktienbörse konnte sich nur der Leitindex Dow Jones dem allgemeinen Abwärtstrend am ehesten entziehen und schloss kaum verändert.

Am Ende ging der Dow bei 36.231 Punkten aus dem Handel, ein Mini-Verlust von 0,01 Prozent oder 4,81 Punkten. Stärker im Verlust schlossen die Technologieaktien, die Nasdaq gab 0,96 Prozent nach auf 14.935 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 beendete den Handel bei 15.592 Zählern, ein Minus von 1,10 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Leitindex verlor 0,41 Prozent auf 4677 Punkte.Der offizielle Jobbericht war nach den sehr starken Daten des privaten Dienstleisters ADP vom Mittwoch mit großem Interesse erwartet worden. Er fiel zwar mit Blick auf den Stellenaufbau erneut schwächer aus als prognostiziert, doch"vor dem Hintergrund der auf 3,9 Prozent gesunkenen Arbeitslosenquote und der kräftigen Lohnsteigerungen dürfte sich die US-Notenbank in der beschlossenen, schnelleren Gangart bei der Rückführung der Anleihekäufe aber bestätigt sehen", kommentierte Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba. "Ein chaotischer, verwirrender Arbeitsmarktbericht", kommentierte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Es stelle sich die Frage, ob mehr Jobs geschaffen wurden als ausgewiesen oder ob die Zahlen auf einen Arbeitskräftemangel hinwiesen."Von beidem etwas, aber es gibt klare Hinweise auf eine Lohn-Preis-Spirale, die nicht ignoriert werden können." Konkret lagen die Daten mit 199.000 neu geschaffenen Stellen deutlich unter den etwa doppelt so hoch liegenden Erwartungen der Analysten, gleichzeitig fiel die Arbeitslosenquote aber um 0,3 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. Sie liegt damit wieder auf dem Stand von vor der Krise. Zudem stiegen die Löhne um 0,6 statt der erwarteten 0,4 Prozent.die Zinserwartungen der Marktteilnehmer in die Höhe und die Aktienkurse in die Tiefe getrieben. Am Markt wird nun bereits für die Sitzung im März mit der ersten Zinserhöhung gerechnet. Die Fed hatte die steigenden Inflationsraten lange Zeit als"vorübergehendes Phänomen" eingestuft, musste von dieser Einschätzung jedoch zuletzt abrücken.Die zur Wochenmitte begonnene Korrektur im DAX setzte sich heute in Anbetracht zahlreicher Belastungsfaktoren für den Markt fort. Der DAX verlor am Ende 0,65 Prozent und fiel bei einem Schlussstand von 15.947 Punkten wieder unter die Marke von 16.000 Punkten. Im Vergleich zum letzten Handelstag der Vorwoche, dem 30.12.2021, hat sich der DAX aber kaum bewegt. Der deutsche Leitindex weitete heute seine Verluste nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für Dezember aus, der neue Zins- und Inflationsängste schürte. Diese Zahlen dürften der US-Notenbank Fed nicht gefallen, sagte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank."Das Tempo des Stellenaufbaus sollte ein schnelleres sein." Gleichzeitig steige durch die höheren Gehälter die Gefahr einerHinzu kamen Bedenken um weiter steigende Ölpreise,

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