DJ MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Trump-Post hievt Dow & Co von Tiefs nach oben Von Steffen Gosenheimer DOW JONES--Nach einem gut behaupteten Start haben die US-Börsen am Montag mit moderaten Verlusten
DJ MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Trump-Post hievt Dow & Co von Tiefs nach oben Von Steffen Gosenheimer DOW JONES--Nach einem gut behaupteten Start haben die US-Börsen am Montag mit moderaten Verlusten geschlossen.
Die Meldungslage zum Nahostkonflikt wurde zwar aufmerksam, bewegte zunächst aber kaum. Medienberichten zufolge sollen sowohl Washington als auch Teheran Änderungen an ihren jeweiligen Vorschlägen zur Beendigung des Krieges vorgenommen haben, aber weiterhin weit auseinanderliegen. Die Ölpreise gaben zunächst nach, stiegen dann angesichts neuer Sicherheitsvorfälle im Nahen Osten wieder deutlicher, um am Ende wieder klar von den Tageshochs zurückzukommen. Während die Ölpreise im Späthandel zurückkamen, erholten sich die Aktienkurse deutlich von den Tagestiefs.
Auslöser war, dass US-Präsident Donald Trump über seine sozialen Medien mitgeteilt hatte, einen angeblich für Dienstag geplanten Militärschlag gegen den Iran auszusetzen. Trump sagte, er komme damit einer Bitte diverser Golfstaaten nach, die ihm mitgeteilt hätten, dass ernsthafte Verhandlungen im Gange seien und eine Einigung möglich sei. Der eng gefasste Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent im Plus bei 49.686 Punkten, der wesentlich breitere S&P-500 büßte am Ende lediglich 0,1 Prozent ein.
Die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben um bis zu 0,5 Prozent nach, hatten im Tief aber auch schon bis zu 1,4 Prozent zurückgelegen. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 1.608 Kursgewinner und 1.149 Kursverlierer. Unverändert schlossen 49 Titel. Brent-Öl kostete zuletzt knapp 109 Dollar, fast 4 Dollar weniger als im Tageshoch.
Am Anleihemarkt kam es zu keiner Entspannung. Dort waren in der Vorwoche die Renditen auf Mehrjahreshochs gestiegen in Reaktion auf höher als erwartet ausgefallene Inflationsdaten, wiederum als Folge des Energiepreisschocks durch den Iran-Krieg. Die Zehnjahresrendite verharrte bei 4,60 Prozent. Der Dollar gabt nach seinem kräftigen Anstieg im Sog der gestiegenen Marktzinsen leicht nach, der Euro stieg auf 1,1655 Dollar.
Der Goldpreis legte um 22 Dollar zu auf 4.560 je Feinunze. Am Aktienmarkt wurden insbesondere Technologieaktien gemieden. Für Vorsicht sorgte hier, dass am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Quartalsergebnisse der KI-Ikone Nvidia auf dem Programm stehen. Die Zahlen gelten wie üblich als wichtiger Gradmesser, inwieweit der KI-Hype - unter anderem am Aktienmarkt - sowie die immensen KI-Investitionen vieler Unternehmen gerechtfertigt sind.
Nvidia gaben um 1,3 Prozent nach, auch andere Chipaktien wie AMD, Broadcom oder Intel geben nach. Dominion Energy zogen um 9,4 Prozent an. Das Energieunternehmen wird vom Wettbewerber Nextera Energy übernommen in einem 67 Milliarden Dollar schweren Deal. Nextera verbilligten sich um 4,6 Prozent.
Das Geschäft vereint zwei der größten US-Versorgungsunternehmen zu einem Energiegiganten an der Ostküste. Regeneron sackten nach einem Studienfehlschlag mit einem Präparat gegen Hautkrebs um knapp 10 Prozent ab. Bio-Rad Laboratories sprangen um 13,9 Prozent. Der aktivistische Investor Elliott Investment hat laut Wall Street Journal eine beträchtliche Beteiligung an dem Anbieter von Labor- und Diagnostik-Ausrüstung.
LiveRamp haussierten um über 27 Prozent mit der Nachricht, dass das französische Werbeunternehmen Publicis den Datenspezialisten für einen Gesamtwert von 2,2 Milliarden Dollar übernehmen will. Delta Air Lines legten nur anfangs zu, schlossen aber unverändert, während Macy's um 0,6 Prozent stiegen, nachdem Berkshire Hathaway Positionen bei der Fluggesellschaft und bei dem Einzelhändler aufgebaut hatte. UnitedHealth fielen dagegen um 0,7 Prozent. Bei dem Krankenversicherer ist die Investmentholding ausgestiegen.
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag DJIA 49.686,12 +0,3 +159,95 49.526,17 S&P-500 7.403,05 -0,1 -5,45 7.408,50 NASDAQ Comp 26.090,73 -0,5 -134,41 26.225,15 NASDAQ 100 28.994,37 -0,4 -130,83 29.125,20 US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,06 -0,02 4,11 4,04 5 Jahre 4,25 -0,00 4,29 4,22 10 Jahre 4,60 +0,01 4,63 4,56 DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs.
Schluss Vortag Fr, 17:01 EUR/USD 1,1651 +0,2 0,0026 1,1625 1,1628 EUR/JPY 185,12 +0,3 0,6000 184,52 184,4000 EUR/CHF 0,9138 -0,1 -0,0007 0,9145 0,9143 EUR/GBP 0,8674 -0,6 -0,0048 0,8722 0,8713 USD/JPY 158,87 +0,1 0,1100 158,76 158,5900 GBP/USD 1,3429 +0,8 0,0108 1,3321 1,3343 USD/CNY 6,8 -0,1 -0,0092 6,8092 6,8092 USD/CNH 6,7988 -0,2 -0,0138 6,8126 6,8118 AUS/USD 0,7166 +0,3 0,0018 0,7148 0,7155 Bitcoin/USD 76.945,08 -1,7 -1.313,40 78.258,48 79.139,91 ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 106,12 +0,7 0,70 105,42 Brent/ICE 108,86 -0,4 -0,40 109,26 Metalle zuletzt +/- % +/- abs.
Schluss Vortag Gold 4.557,79 +0,4 19,77 4.538,02 Silber 77,34 +1,8 1,39 75,95 Platin 1.971,36 -0,1 -2,09 1.973,45 Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/DJN/gos Dow Jones Newswires May 18, 2026 16:08 ET Copyright 2026 Dow Jones & Company, Inc. © 2026 Dow Jones NewsVergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet! Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte.
Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben. Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.
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