Wenn sich in Hamburg Bürger:innen über Polizist:innen beschweren wollen, kümmert sich eine Beschwerdestelle bei der Polizei darum. Diese wurde vor gut
einem Jahr neu konzipiert und personell erweitert. Sie untersteht jetzt dem Polizeipräsidenten und soll unabhängiger sein. Seither wird sie deutlich stärker frequentiert, als in den Jahren zuvor. Zwei Jahre vor der Neuaufstellung waren dort 650 Beschwerden bearbeitet worden. Diese Zahl hat sich nun fast verdoppelt.
1249 Beschwerden sind im ersten Jahr eingegangen, nachdem die Stelle neu organisiert wurde. Das sind deutlich mehr als in den Jahren zuvor: Im Vorjahreszeitraum März 2020 bis Februar 2021 gab es 1043, ein Jahr davor waren es 650 Beschwerden. Am häufigsten wurden Beschwerdeeingaben zu Polizeieinsätzen eingereicht. 45 Prozent beanstandeten schlechte Kommunikation, lange Wartezeiten und mangelnde Objektivität. Jede fünfte Beschwerde war verkehrsbezogen. Häufig waren die angespannte Park- und Baustellensituation oder Blitzer Anlass für Kritik.Wie die Polizei dem Radiosender NDR 90,3 bestätigte, gab es auch einen besonderen Fall.
Insgesamt seien in zehn Fällen Ermittlungen eingeleitet und fünf Polizistinnen und Polizisten zu einer Fortbildung beziehungsweise zu einem Dienstunterricht verpflichtet worden. Darüber hinaus seien 151 Sensibilisierungs- oder Kritikgespräche geführt worden. Ob es um Polizei-Razzien, Großbrände, Sturmfluten oder schwere Unfälle auf den Autobahnen geht: Polizei und Feuerwehr sind in Hamburg und im Umland rund um die Uhr im Einsatz. Die MOPO-Reporter behalten für Sie den Überblick und liefern Ihnen die wichtigsten Blaulicht-Meldungen von Montag bis Samstag bequem per Mail ins Postfach.
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