„Oppenheimer“ erzählt die Geschichte des „Vaters der Atombombe“, dessen bahnbrechender Erfolg zu seinem größten Fluch wurde. Das mehrfach mit dem Oscar prämierte Drama läuft am 3. Oktober als Free-TV-Premiere zur besten Sendezeit.
„Oppenheimer“ erzählt die Geschichte des „Vaters der Atombombe“, dessen bahnbrechender Erfolg zu seinem größten Fluch wurde. Das mehrfach mit dem Oscar prämierte Drama läuft am 3.
Oktober als Free-TV-Premiere zur besten Sendezeit. Christopher Nolans „Oppenheimer“ erzählt die Lebensgeschichte des theoretischen Physikers Julius Robert Oppenheimer , der in den 1940er-Jahren das Manhattan-Projekt leitete - das geheime Atombomben-Programm der USA. Die vermeintliche Wunderwaffe sollte den Zweiten Weltkrieg zugunsten der Alliierten entscheiden.
Oppenheimers Erfolg als „Vater der Atombombe“ wurde zu seinem größten Fluch: Als der geniale Wissenschaftler sah, was seine Forschung in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki anrichtete, sprach er sich gegen weitere Einsätze und ein nukleares Wettrüsten aus. Die zwei wichtigsten Männer in Los Alamos: Für die militärische Leitung ist Leslie R. Groves zuständig, für die Entwicklung der Bombe federführend J. Robert Oppenheimer. Der dreistündige Biopic, das SAT.1 am 3.
Oktober um 20.15 Uhr ausstrahlt, stützt sich vor allem auf die Oppenheimer-Biografie „American Prometheus“ von Kai Bird und Martin J. Sherwin. Mit Cillian Murphy in der oscargekrönten Titelrolle ist das größtenteils in Schwarz-Weiß gedrehte Drama auch in den Nebenrollen unter anderem mit Matt Damon, Emily Blunt, Robert Downey Jr., Kenneth Branagh, Florence Pugh und Matthias Schweighöfer hochgradig prominent besetzt. Kitty Oppenheimer war selbst Wissenschaftlerin, Biologin und Botanikerin. Sie begegnet ihrem Mann auf intelektueller Augenhöhe.
Trotz historischer Tatsachen setzt Christopher Nolan seinen einzigartigen Stil durch Der Aufwand lohnte sich - auch der finanzielle: „Oppenheimer“ kostete in der Produktion rund 100 Millionen US-Dollar. Weltweite Einnahmen von mehr als 975 Millionen US-Dollar machten das Drama zum zwischenzeitlich erfolgreichsten Biopic aller Zeiten . Die tödlichste Waffe aller Zeiten bauen, um für Frieden zu sorgen: Oppenheimer wusste um die Bedeutung seiner Arbeit und um die großen Gefahren, die damit einhergingen. Und ihm war nicht immer wohl dabei. In einem Interview bezeichnete er sich selbst einmal als „Zerstörer der Welten“.
Und im Film sinniert er: „Ich weiß nicht, ob man uns eine solche Waffe anvertrauen kann. Aber wir haben keine Wahl. “
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