Heute Donnerstag tagt in Paris das Tribunal des Autoverbands FIA. Angeklagt sind Mercedes-Benz und Pirelli. Nach zwei Anwälten erhielt Mercedes-Teamchef Ross Brawn das Wort.
Der Formel-1-Prozess des Jahres läuft. Heute muss das so genannte Internationale Tribunal des Autoverbands FIA in Paris darüber urteilen – war der Pirelli-Test von Mercedes-Benz in Barcelona rechtswidrig? Und falls ja: welche Strafe zieht das nach sich?
Ob das Gericht davon beeindruckt ist, lässt sich schwer einschätzen. Es klingt ein wenig wie der Junge, der mit der Hand in der Keksdose erwischt wird und zu seiner Verteidigung vorbringt: «Aber meine Schwester hat gestern auch Kekse stibietzt.» Der Erfolgs-Manager beteuert in seinen Antworten, die Test-Erkenntnisse nicht zum Nutzen des Rennstalls verwenden zu können, weil man nichts Genaues über die verwendeten Reifen wisse. Brawn muss zugeben, dass die Daten bei Mercedes gespeichert worden seien, allerdings in einer Datenbank, auf die nur er selber Zugriff habe. Brawn betont, dass diese Daten lediglich zur sicheren Abwicklung des Tests gesammelt worden seien.
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