Merz und Reiche in der Ukraine: Weitere Militärhilfe geplant

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Der Bundeskanzler ist zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen. Deutschland ist der wichtigste Unterstützer der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland. Merz will mit seinem Besuch deutlich machen, dass das auch so bleiben soll.

, um dem Land weitere konkrete Hilfe für den Abwehrkampf gegen Russland zuzusagen – vor allem Abfangdrohnen und weitreichende Waffen.

"Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns", sagte der CDU-Chef bei seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew. Abfangdrohnen und weitreichende Waffen für die Ukraine Er wird von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und zehn Unternehmern aus den Bereichen Rüstung und Energie begleitet.

Nach Angaben aus Regierungskreisen will Merz den ukrainischen Streitkräften in Kiew die baldige Auslieferung Tausender Abfangdrohnen zusichern, mit denen die besonders schnellen und daher auch besonders gefährlichen russischen Kampfdrohnen mit Düsenantrieb bekämpft werden können. Zudem soll die Produktion weitreichender Waffen vorangetrieben werden, mit denen Nachschublinien hinter der Front in Russland angegriffen werden können. Insgesamt sollen dafür eine Milliarde Euro aus bereits bewilligten Haushaltsmitteln freigegeben werden – und weitere 350 Millionen Euro für Reparatur und Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke.

In Regierungskreisen wurde betont, dass es nicht nur darum gehe, die Ukraine zu unterstützen. Die verstärkte Zusammenarbeit nutze auch Deutschland, weil Geld und Technologie zurück in die Bundesrepublik flössen, weil dort Waffen produziert würden und die Abwehr von Drohnen gegen kritische Infrastruktur verstärkt werden könne. Es ist wohl die gefährlichste Reise eines Bundeskanzlers in das Kriegsgebiet seit der russischen Invasion im Februar 2022. Die Sicherheitslage in der Ukraine hat sich in den vergangenen Monaten massiv verschlechtert.

Drohnenangriffe nehmen zu – auch in der Hauptstadt Kiew und auf Personenzüge. Nur wenige Stunden vor der Ankunft des Kanzler-Zuges warnte das russische Außenministerium ausländische Besucher und Diplomaten vor einem Aufenthalt in Kiew. Sie sollten die Stadt verlassen, hieß es in einer Mitteilung. Die russischen Streitkräfte würden weiterhin systematisch gezielte Schläge gegen militärische Ziele in Kiew und anderen ukrainischen Städten führen.

Merz betonte, er sei nach Kiew gereist, "weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht.

" Bei seiner Ankunft sagte er: "Bald beginnt für die Menschen der fünfte Kriegswinter. Russland bombardiert Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke.

" Die Ukrainer ließen sich aber durch den Terror Russlands nicht unterkriegen. "Ich werde Präsident Selenskyj heute sagen: " " Es ist der vierte Besuch eines Bundeskanzlers seit der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022. "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach.

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