Microsoft wirft Antivirensoftware aus dem Windows-Kernel

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Microsoft wirft Antivirensoftware aus dem Windows-Kernel
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Ein CrowdStrike-Erlebnis will Microsoft nicht noch einmal haben. Nun fliegt deswegen Antivirensoftware aus dem Windows-Kernel.

Im vergangenen Jahr hatte CrowdStrike Millionen Windows -Systeme mit einem Update lahmgelegt. Langsam mahlen die Mühlen der Bürokratie – doch nun dringen die geplanten Änderungen zur künftigen Vermeidung solcher Vorfälle immer weiter auf die Geräte im Einsatz vor.

Nun kündigt Microsoft einen weiteren Schritt an: Antivirensoftware darf nicht mehr in den Windows-Kernel langen.an. Einer der neuen Mechanismen soll den Windows-Start auch dann ermöglichen, wenn Boot-Probleme auftreten. In den Windows-Vorschau-Versionen für Insider ist die Quick Machine Recovery , die in solchen Fällen die Windows Recovery Environment startetDas bedeutet jedoch auch weitreichende Änderungen für IT-Sicherheitssoftware in Windows. Eine weitere gegründete Initiative nennt Microsoft die "Microsoft Virus Initiative ", in der die Redmonder zusammen mit Partnerunternehmen Möglichkeiten ausloten, die Windows-Plattform zu verbessern, um das Ziel der verbesserten Resilienz ohne Verluste bei der Sicherheit zu erreichen. Inzwischen sind die Teilnehmer nun beim "MVI 3.0-Programm" angelangt, die bestimmte Aktionen seitens der Partnerunternehmen vorsehen. Dazu gehört das Aufsetzen und Testen eines Vorfall-Reaktions-Prozesses und das Befolgen von sicheren Verteilpraktiken für Updates für Windows-Endgeräte. "Sicherheitsproduktupdates müssen schrittweise in Verteil-Ringen erfolgen und Überwachung einsetzen, um negative Einflüsse zu minimieren", erklärt Microsoft. Das passe sich in die Microsoft-Plattformen ein – so geht etwa auch Microsoft Autopatch für Windows Updates vor. Das führe zu größerer Stabilität, schnellerer Wiederherstellung und reduzierten Risiken im Einsatz bei Enterprise-Kunden, die sich auf eine sichere und verlässliche Windows-Umgebung stützen.Im kommenden Monat will Microsoft eine Vorschau der Windows-Endpoint-Security-Plattform an einige MVI-Partner verteilen. Die ermöglicht es ihnen, ihre IT-Sicherheitslösungen so zu bauen, dass sie außerhalb des Windows-Kernels laufen. Software wie Antivirus und Endgeräteschutz befinden sich dann im User Mode, wie normale Apps auch. "Diese Änderung hilft IT-Security-Entwicklern, einen hohen Level an Verlässlichkeit sowie eine einfachere Wiederherstellung im Falle von unerwarteten Problemen auf Windows-Geräten zu liefern", ist sich Microsoft sicher. Microsoft zitiert einige der Partnerunternehmen, die sich zufrieden mit der künftigen Lösung zeigen. Dazu gehören Bitdefender, CrowdStrike, ESET, SentinelOne, Trellix, Trend Micro und WithSecure., die IT-Sicherheitssoftware den sichereren Zugriff auf den sonst streng geschützten 64-Bit-Kernel gegeben hat. Die ist damit nun wohl in Kürze Geschichte. Einen weiteren Schritt im Rahmen der WRI macht Microsoft beim Bluescreen of Death. Das wurde dem Unternehmen wohl zu bunt.Links zu verschenkten Artikeln werden ungültig, wenn diese älter als 7 Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.

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