Im November finden in den USA die Midterms statt. Wie sehen die aktuellen Umfragen aus? Wo stehen Demokraten und Republikaner? Die wichtigsten Werte.
Im November finden in den USA die Midterms statt. Wie sehen die aktuellen Umfragen aus? Wo stehen Demokraten und Republikaner? Die wichtigsten Werte.
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Eine Übersicht all unserer Newsletter finden Sievor Trumps Republikanern. Im Repräsentantenhaus dürften die Demokraten die Zurückeroberung gelingen. Im Senat sind zuverlässige Prognosen schwieriger: Dort wird derzeit künftig mit einer hauchdünnen Mehrheit für die Demokraten gerechnet. An dieser Stelle erfahren Sie fortlaufend aktualisiert, welche Partei in den Umfragen führt und wie die Mehrheitsverhältnisse auf Grundlage dieser Umfragen in Senat und Repräsentantenhaus aussehen könnten.
Weil es bei den Midterms um Hunderte einzelne Wahlkreise geht, lässt sich ein landesweiter Trend kaum an einer einzelnen Person ablesen. Deshalb gilt der „Generic Ballot“ als zentraler Indikator für den Ausgang der Zwischenwahlen. Dabei werden gar keine konkreten Namen von Kandidatinnen oder Kandidaten abgefragt – stattdessen geht es nur um die generelle Parteipräferenz. Genau dadurch fungiert der „Generic Ballot“ als Stimmungsbarometer für das gesamte Land.
In den USA verschaffen verschiedene sogenannte Polling-Aggregatoren einen Überblick zu aktuellen Umfrageergebnissen. Sie zeigen auf Grundlage unterschiedlicher Gewichtungen den Durchschnitt jüngster Umfragen. Angezeigt wird dabei der Abstand der führenden Partei. Je größer der Vorsprung, desto wahrscheinlicher der Erfolg der angegebenen Partei.
Aktuell verteilen sich die 100 Sitze im US-Senat wie folgt: Die Republikaner stellen 53 Senatorinnen und Senatoren, die Demokraten 45, hinzu kommen 2 Unabhängige , die sich der demokratischen Fraktion anschließen. Dadurch ergibt sich eine Mehrheit von 53 zu 47 zugunsten der Republikaner, die somit die Kontrolle über Ausschussvorsitze und die Tagesordnung im Senat innehaben.
Das US-Repräsentantenhaus mit seinen 435 Sitzen setzt sich derzeit wie folgt zusammen: Die Republikaner halten eine knappe Mehrheit von 219 Sitzen, die Demokraten kommen auf 214 Sitze, hinzu kommen Vakanzen. Diese sehr knappe Mehrheit bedeutet, dass bereits einzelne Vakanzen oder Fraktionswechsel die Machtverhältnisse im Haus spürbar beeinflussen können.
Der Ausgang der Kongresswahlen ist entscheidend für die Frage, ob US-Präsident Trump seine Gesetzesvorhaben verlässlich umsetzen kann – oder ob er oder sie mit Blockaden durch denbestehende Kongress mit Sitz im Kapitol in Washington ist für die Gesetzgebung zuständig, ist Herr über den Haushalt und kontrolliert die Exekutive. Hat die Partei des Präsidenten in beiden Kammern die Mehrheit, so kann der Staatschef seine Regierungsvorhaben in der Regel zügig auf den Weg bringen.
Der Name von US-Präsident Donald Trump steht bei den Midterms nicht auf dem Wahlzettel. Der Ausgang der Kongresswahlen ist aber entscheidend für den weiteren Verlauf seiner Amtszeit. Fällt jedoch das Repräsentantenhaus an die Opposition, wird das Regieren deutlich schwieriger. Denn mit ihrer Mehrheit im Unterhaus kann die Oppositionspartei die Gesetzesvorhaben des Präsidenten blockieren und politische Konflikte auf die Spitze treiben.
Da die Republikanische und die Demokratische Partei seit Jahren einen harten Konfrontationskurs fahren, werden politische Kompromisse kaum noch ausgehandelt. Noch schwieriger wird es für den Präsidenten, wenn die Opposition in beiden Kammern die Mehrheit hat. Er wird dann innenpolitisch nicht mehr viel zustande bringen können.
Allerdings kann der Präsident per Dekret zumindest in seiner eigenen Amtszeit noch Einiges bewegen. Auch kann er Vorhaben des Kongresses per Veto stoppen, das wiederum nur mit einer Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern aufgehoben werden kann. Die Kongresswahlen finden alle zwei Jahre statt, entweder zeitgleich mit der Präsidentenwahl oder in der Mitte der Amtszeit des Präsidenten . In diesem Jahr finden die Wahlen am 3.
November statt. Gewählt werden alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie 35 der 100 Senatoren, also rund ein Drittel des Oberhauses. Abgeordnete werden für zwei Jahre gewählt, Senatoren für sechs Jahre. Sie haben vermutlich einen Ad-Blocker aktiviert.
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