Als er die Polizei sah, gab er Gas: Vor zwei Jahren raste ein Motorradfahrer quer durch die Stadt – dicht gefolgt von einer Polizeistreife, die den Raser
festsetzen wollte. Doch der Mann ignorierte die Beamten ebenso wie rote Ampeln und Verkehrsregeln. Am Dienstag steht der Verkehrsrowdy vor Gericht.
Der 23-Jährige war laut Anklage auf seiner Kawasaki am Abend des 2. Oktober 2020 einer Polizeistreife aufgefallen. Gegen 20 Uhr bretterte der Motorradfahrer mit teilweise 115 Stundenkilometer die Amsinckstraße entlang, schlängelte sich durch den Verkehr, indem er immer wieder die Fahrbahn wechselte. Mit Tempo 116 preschte er dann durch den Wallringtunnel. In Höhe der Lombardsbrücke schalteten die beiden Polizisten das Blaulicht ein und forderten ihn zum Anhalten auf.
Dafür flatterte ihm wenig später ein Strafbefehl über 3000 ins Euro ins Haus. Weil er sich jedoch weigerte, die Geldstrafe zu bezahlen, landet der Fall nun vor Gericht. Am Dienstag muss sich der junge Mann vor dem Hamburger Amtsgericht unter anderem wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.
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