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Mit amy als Partner: ARD Media wird programmatisch

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Mit amy als Partner: ARD Media wird programmatisch
Ralf HapeAudioRadiovermarktung

Die ARD Media baut ihr Vermarktungsportfolio um programmatisch buchbare konvergente Audio-Kampagnen aus. Damit soll die Verbindung von linearem Radio und digitaler Ausspielung gestärkt und Audio stärker in datengetriebene Mediaplanung eingebunden werden. Bereits vor einem Monat hatte der WDR Wetter-Targeting eingeführt.

Die ARD Media baut ihr Vermarktungsportfolio um programmatisch buchbare konvergente Audio -Kampagnen aus. Damit soll die Verbindung von linearem Radio und digitaler Ausspielung gestärkt und Audio stärker in datengetriebene Mediaplanung eingebunden werden.

Bereits vor einem Monat hatte der WDR Wetter-Targeting eingeführt. Für die Realisierung des Angebots hat sich ARD Media das angesagteste Partner-Setup mit ins Boot geholt. Ralf Hape wünscht sich mehr Entwicklungsdynamik im gesamten Audiomarkt. Flächendeckendes Programmatic Advertising ist ein Teil davon - Bild: ARD Media Ralf Hape hatte es bereits letzten Herbst angekündigt, jetzt wird es Realität: Die Angebote der ARD Media lassen sich künfitig programmatisch buchen.

Im Mittelpunkt des neuen Angebots steht die Ergänzung des klassischen Radiogeschäfts um die Buchungsmöglichkeiten und digitale Steuerungsmechanismen. Werbekunden und Agenturen sollen künftig lineare Audio-Reichweiten und digitale Audioinventare gemeinsam innerhalb programmatischer Setups planen und aktivieren können. Nach Angaben des Unternehmens soll so die Reichweite klassischer Audioangebote mit den Anforderungen digitaler Kampagnensteuerung verbunden werden. Ralf Hape, CEO der ARD MEDIA: „Programmatic ist für uns keine Parallelwelt zum linearen Geschäft, sondern ein strategischer Entwicklungsschritt für die Zukunft von Audio.

Wir machen unsere starken Inhalte und Reichweiten anschlussfähig an die Logiken digitaler Mediaplanung - ohne dabei die besonderen Stärken des Mediums aus dem Blick zu verlieren. Es geht um mehr Flexibilität, neue Zugänge und die intelligente Verbindung aus Reichweite, Wirkung und digitaler Steuerung.

“ Das Angebot richtet sich insbesondere an Werbekunden und Agenturen, die Kampagnen kanalübergreifend sowie daten- und KPI-basiert steuern. Audio soll dadurch einfacher in digitale Strategien integriert werden können. In einem ersten Schritt werden digitale Audiostreams der privaten Radiosender Studio Gong und Energy mit linearen Audio-Reichweiten zusammengeführt und programmatisch verfügbar gemacht. Technologiepartner ist amilyOne.

Als Supply Side Platform kommt SSP1 der One Tech Group GmbH zum Einsatz. Strategischer Partner auf Agenturseite ist die Digitalagentur Broadaly. Der Spezialist amilyOne ist spätestens seit dem Kauf von RadioAdMaker im letzten Herbst wohl die erste Wahl in Sachen Audiotechnologie hierzulande. Das Unternehmen ist mit seinem Produkten amily und amy bereits bei vielen Radiosendern und Audiovermarktern präsent.

Amily ist das Dispo-Tool für die gesamte Werbeverwaltung. Amy schafft die Schnittstelle zum programmatischen System. Seit November 2025 gehört auch der RadioAdMaker zum Setup. Das Tool erlaubt die Herstellung und Schaltung einfacher Audio-Spots im Self Service.

Ich war vor kurzem in Tschechien und Polen, da machen die 70 Prozent des Umsatzes im Regionalmarkt und 30 Prozent im nationalen. Dieses Beispiel zeigt: dort, also im regionalen Geschäft, ist noch einiges zu holen. ” Der vollständige Rollout des neuen Angebots ist für Herbst 2026 geplant.

Zudem arbeitet die ARD MEDIA an einer Erweiterung der programmatischen Infrastruktur um erste Bewegtbildangebote, die noch 2026 umgesetzt werden soll. Ziel ist laut Unternehmen der schrittweise Ausbau einer konvergenten Vermarktungsarchitektur. In welche Richtung das erweiterte Angebot von ARD Media gehen könnte, zeigen erste Experimente in Köln. Seit Anfang April bietet der WDR.

Spots werden in Abhängigkeit vom lokalen Wetter ausgespielt. Bis zu zwei Stunden vor der Ausstrahlung kann der Werbungtreibende noch entscheiden, ob sein Spot läuft oder nicht. Den “Flex-Spot Wetter” gibt es die Sender WDR 1 Live und WDR 2. Seit April 2026 ermöglicht der WDR, dass Schaltungen auch kurzfristig an Wetter angepasst wird - Bild: WDR Media Spannend ist, ob die weiteren Sonderformate, die die ARD Media präsentiert hat, langfristig auch programmatisch buchbar sind.

Sie haben nämlich einige Besonderheiten, die nicht unbedingt zur Standard-Logik von Programmatic passen, die aber deutlich mehr Wirkung entfalten. So stellt zum Beispiel der „Fokus-Spot Freizeit und Tourismus“ dem eigentlichen Spot einen kurzen, thematisch passenden Jingle voran.

“NRW entdecken: Im nächsten Spot erfahren Sie mehr …”. Auch der bis zu 60 Sekunden lange XXL-Spot vor den WDR-2-Nachrichten folgt bislang eher einer I/O- als einer programmatischen Logik. Es bleibt zu hoffen, dass Werbungtreibende die programmatische Schnittstelle nicht nur nutzen, um den Aufwand zu reduzieren, sondern auch um dynamische Optimierung zu betreiben und spezifische, auf bestimmte Situationen und Zielgruppen ausgerichtete Spots zu spielen.

Interview mit Tanja zu Waldeck, COO der TX Group, über die KI-Transformation eines alteingesessenen Züricher Verlagshauses und die Notwendigkeit zur DiversifizierungNach zwei Jahren, in denen Google vor allem von OpenAI durch die Arena getrieben wurde, setzt das Unternehmen in diesem Jahr die Pace wieder selbst. Und wie. Google arbeitet an verbal gesteuerten Videoschnittprogrammen, integriert Wasserzeichen und KI-Identifizierung in die Suche, investiert massiv in die Chip-Produktion und setzt auf KI-Werbung.

Das sind die wichtigsten Neuigkeiten von der Hausmesse Google I/O und der Google Marketing Live. Der True-Crime-Podcast “Mordlust” bleibt die Nummer 1 der Messungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse . Sowohl in der Gesamtwertung als auch bei den Zahlen der nur im April veröffentlichen Episoden führt “Mordlust” die Tabelle an. So viele Zugriffe wie nie seit Start der MA Podcast erreichten der “F.A.

Z. Podcast für Deutschland” und “Alles Geschichte” vom BR. Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Google Assistant sind angetreten, den Audiomarkt grundlegend zu verändern. Sie können für klassische Radiosender zum wirtschaftlichen Risiko werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Medienanstalten, die von Goldmedia durchgeführt wurde.

Für Werbungtreibende und Audiovermarkter stellt sich die Frage, wie sichtbar und ausreichend monetarisierbar Radiomarken in sprachgesteuerten Plattform-Ökosystemen noch bleiben. * Hiermit bestelle ich den kostenlosen Newsletter DS-GVO). Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten, insbesondere zu den Ihnen zustehenden Rechten gemäß Art. 13 EU-DS-GVO, können Sie unserer

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